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In den Wintermonaten wird es schon sehr früh dunkel. Die Dunkelheit lädt nicht nur dazu ein, sich zu Hause auf die Couch zu kuscheln. Du kannst sie auch für ein spannendes Abenteuer draußen nutzen und eine Nachtwanderung machen. Im Dunklen wirkt die Welt gleich viel geheimnisvoller und spannender als bei Tageslicht. Also schnapp dir deine Geschwister, Freundinnen oder Freunde und erkundet gemeinsam eure Umgebung bei Nacht!
Eine Nachtwanderung eignet sich am besten im Herbst oder Winter. Weil es so früh dunkel wird, müsst ihr nicht so lange warten, bis ihr euch auf den Weg machen könnt.
Zuerst einmal müsst ihr euch eine passende Strecke heraussuchen und grundlegende Sachen klären: Wo geht eure Nachtwanderung hin? Wie lang soll die Strecke sein und was gibt es dort zu beachten? Ihr solltet den Weg auf jeden Fall einmal bei Tag entlanggelaufen sein. Achtet darauf, dass es dort keine Stellen gibt, an denen ihr euch im Dunklen verlaufen oder verletzen könntet.
Achtung: Wenn ihr plant, in einen Wald zu gehen, solltet ihr unbedingt mit der Hilfe einer erwachsenen Person abklären, ob in diesem Wald gejagt wird. Das kann für euch gefährlich werden und stört die Jägerinnen und Jäger bei ihrer Arbeit. Ihr müsst euch dann einen anderen Ort für die Nachtwanderung suchen.
Jetzt müsst ihr nur noch eine erwachsene Person finden, die euch auf eure Nachtwanderung begleitet. Fragt zum Beispiel ein Elternteil oder ein anderes Familienmitglied.
Natürlich braucht ihr für euer Abenteuer auch die passende Ausrüstung. Folgende Sachen solltet ihr unbedingt dabeihaben:
Auf einer Nachtwanderung gelten einige besondere Regeln, an die sich alle halten sollten:
Eine einfache Nachtwanderung ist euch nicht aufregend genug? Hier kommen Ideen, was ihr auf der Nachtwanderung noch so alles machen könnt!
Weil wir in der Dunkelheit schlechter sehen können, sind wir gezwungen, die Welt mit unseren anderen Sinnen wahrzunehmen. Ihr könnt die Nachtwanderung also nutzen, um eure Umgebung von einer ganz anderen Seite kennenzulernen. Macht das Licht aus, schließt die Augen und hört einmal ganz genau hin. Welche Geräusche hört ihr, die ihr tagsüber nicht hört? Wie riecht eure Umgebung? Sprecht gemeinsam über eure Eindrücke und tauscht euch darüber aus.
Fragt die erwachsene Person, die euch begleitet, ob sie eine Schnitzeljagd für euch vorbereiten kann. Bevor ihr losgeht, kann sie einen Schatz und verschiedene Hinweise auf der Strecke verstecken. Ihr müsst dann gemeinsam die Hinweise entschlüsseln und den Schatz finden.
Na, wer von gruselt sich gerne mal so richtig? Gruselgeschichten erzählt man sich am besten im Dunkeln, deshalb sind sie perfekt für eine Nachtwanderung. Wer von euch kann die anderen so richtig zum Fürchten bringen?
Achtung: Sich Gruselgeschichten zu erzählen, soll allen Spaß machen. Wenn jemand wirklich Angst bekommt und sich nicht mehr wohlfühlt, solltet ihr damit aufhören.
Eine Nachtwanderung könnt ihr auch super dafür nutzen, um einen Blick in den Sternenhimmel zu werfen. Wenn keine Wolken am Himmel sind und ihr etwas abseits der Lichter seid, könnt ihr viele Sternenbilder entdecken. Wer entdeckt den Großen Wagen? Und wer die Sternzeichen, die es nur im Winter gibt?
Wer sagt denn, dass ein Picknick nur im Sommer Spaß macht? Schnappt euch eure liebsten Snacks und ein paar warme Getränke und veranstaltet ein Picknick im Dunklen.
Hast du noch andere Ideen für eine Nachtwanderung? Schreib uns einen Kommentar!
An Halloween geht man zwar sowieso für "Süße oder Saures!" durch die Straßen (zumindest in BW), und wir gehen manchmal noch durch den Wald und machen eine kleine Mutprobe oder so etwas. Also keine schlimme Mutprobe, halt nur ein Stück durch den komplett dunklen Wald laufen usw.. LG Nini58310💜