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Die Bi­bel – das meist­ge­le­se­ne Buch der Welt

 
Die Bibel in Zahlen

Die Bibel ist in einem Zeitraum von etwa 1.600 Jahren entstanden. Sie ist in 648 Sprachen übersetzt worden. Jedes Jahr werden etwa 20 Millionen Bibeln hergestellt und verbreitet. Sie ist das am weitesten verbreitete und übersetzte Buch der Welt.

Woher kommt der Name „Bibel“?

Der Name der Bibel kommt ursprünglich von dem Material, auf das man die Texte damals aufschrieb: dem Papyrus. Die Griechen kauften ihr Papyrus in Byblos, einer Hafenstadt im Libanon. Wenn die Griechen dann von „byblos“ sprachen, meinten sie erstmal nur die Papyrusrolle, auf die sie etwas aufschrieben. Bei der späteren Übertragung ins Lateinische wurde daraus „biblia“ - das heißt übersetzt „Bücher“. Der Name wurde seitdem nur noch für die Schriften des Christentums benutzt.

Was steht eigentlich in der Bibel?

Die Bibel ist eine Schriftensammlung, die aus zwei Teilen besteht: Im Alten Testament geht es um die Geschichte von Juden und Christen und darum, wie die Welt aus Gottes Schöpfung entstanden ist. Es ist in der Zeit von 1.000 bis 200 v. Chr. entstanden und in hebräischer Sprache aufgeschrieben worden. Das Neue Testament handelt von dem Leben und der Lehre von Jesus von Nazareth. Es wurde zuerst in altgriechischer Sprache verfasst. Das Alte Testament ist nur für die Christen eine heilige Schrift.

Wer hat die Bibel geschrieben?

Das Alte und das Neue Testament bestehen aus insgesamt 66 einzelnen Büchern. Diese Bücher wurden von vielen verschiedenen Menschen zu verschiedenen Zeiten aufgeschrieben. Das Alte Testament wurde vom Propheten Mose und vielen anderen Autoren geschrieben. Die Propheten hatten oft eigene Schreiber, denen sie ihre Texte diktierten. Die vier Evangelien im Neuen Testament gehen zum Beispiel auf ihre Namensgeber Matthäus, Markus, Lukas und Johannes zurück.

Bedeutung der Bibel

Für Juden und Christen ist die Bibel die „Heilige Schrift“ oder „das Wort Gottes“. Sie glauben, dass die Bibel die Offenbarungen, also Erlebnisse und Eingebungen, Gottes enthält. Die Bibel ist sehr wichtig für das religiöse Leben im Judentum und Christentum. Sie hilft zum Beispiel bei der Beantwortung von Glaubensfragen und spielt eine große Rolle im Gottesdienst.

Martin Luthers Bibelübersetzung

Der Reformator Martin Luther übersetzte 1521 und 1522 in nur vier Monaten das Neue Testament ins Deutsche. Für die Übersetzung des Alten Testaments aus dem Griechischen und Lateinischen brauchte er weitere 12 Jahre (bis 1534). Martin Luthers Bibelübersetzung ist eine große Leistung, weil er die Bibeltexte damit dem einfachen Volk zugänglich machte, das meistens weder Latein noch Griechisch sprach. Und nicht nur das: Martin Luther verwendete eine einfache Sprache in seiner Übersetzung, die jeder verstehen konnte. Damit legte er den Grundstein für das Hochdeutsch, das heute gesprochen wird.

Redewendungen aus der Bibel

Viele Redewendungen, die wir im Alltag benutzen, kommen ursprünglich aus der Bibel. Wir haben ein paar Zitate aus der Bibel herausgesucht:

  • Wenn dir etwas gar nicht passt, dann sagt man auch „es ist mir ein Dorn im Auge“.
  • Bei einer schlechten Nachricht „stehen die Haare zu Berge“ – das bedeutet, dass man sehr erschrocken ist.
  • Zu etwas, von dem es ganz viel gibt, sagt man, das gibt es „wie Sand am Meer“. Am Meer gibt es nämlich sehr viele Sandkörner.
  • Wenn jemand eine böse Absicht hat, aber sehr nett tut, sagt man, das ist ein „Wolf im Schafspelz“.

Kennst du noch mehr Redewendungen, die eigentlich aus der Bibel kommen? Schreib uns einen Kommentar!

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Eure Kommentare

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Es ist schon cool zu sehen! Aber ich finde es gibt Bücher die sind Interessanter   zum beispiel Gregs Tagebuch D.P.
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Langweilig
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Spanned🤔
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Ich besitze selbst eine Bibel, darum interessiert mich dieser Artikel. WEITER SO!!!!!!!!!!!!! 
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Bei was steht eigentlich in der Bibel? Steht im alten Testament juden und christen Abers gab noch keine christen vor Jesus   
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Es gibt dort Fehler 
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Sehr gut
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😎 
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ich finde das echt kuul man