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La Be­fa­na - Weih­nach­ten in Ita­li­en

Die Vorweihnachtszeit

Weihnachten ist ein wichtiges Fest in ganz Italien. Es ist ein sehr katholisches Land, schließlich ist in der Hauptstadt Rom der Papst zu Hause. Christliche Feste wie Weihnachten werden sehr ernst genommen und groß gefeiert. Vieles ist in Italien ist aber doch wie bei uns in Deutschland. 

In der Vorweihnachtszeit werden die ganzen Geschenke für die Liebsten eingekauft und alles wird kräftig dekoriert. Schon am 6. Dezember wird in vielen Familien das Haus geschmückt, um so richtig in Stimmung zu kommen. Auch der Weihnachtsbaum wird schon früh aufgestellt und mit Weihnachtskugeln, Lichterketten und Lametta zum Leuchten gebracht.

Das Wichtigste ist aber die Krippe. Sie ist ein bedeutender Bestandteil der italienischen Tradition und deshalb findet man sie in fast jedem Haus. Mit der Krippe wird die Geburt von Jesus in einer Futterkrippe dargestellt. Man stellt kleine Figuren von Jesus, Maria und Josef auf. Oft sind auch ein Ochse, ein Esel und die Heiligen drei Könige zu sehen. In der Vorweihnachtszeit spielen einige Kinder auch das Geschehen der Geburt in Kirchen nach.
 

Die Weihnachtstage

Der Familienzusammenhalt ist in Italien allgemein sehr groß. Deshalb kommen alle Verwandten an Weihnachten zusammen und verbringen gemeinsam ihre Zeit. Viele Italiener gehen in der Nacht vom 24. Dezember zum 25. Dezember in die Kirche, um zusammen die Geburt von Jesus zu feiern. Dann singen alle zusammen und sprechen Gebete. Oft  werden auch Spenden gesammelt. Das kann Geld sein, aber auch Kleidung und Spielsachen sind gefragt. Diese Spenden werden zum großen Teil an arme Menschen weitergegeben.

Auch in Italien warten die Kinder natürlich auf ihre Geschenke. Sie müssen aber noch etwas geduldiger sein als wir in Deutschland, denn die Bescherung gibt es erst am 25. Dezember. Gleich morgens dürfen dann alle ihre Geschenke auspacken.

Eine traditionelle Panettone.

 

Am Weihnachtstag kommt dann wieder die ganze Familie zusammen. Es gibt ein großes Festmahl mit vielen Gängen und leckerem Nachtisch. Wie zum Beispiel „Panettone“ . Das ist eine Kuchenspezialität aus Mailand, einer Stadt im Norden von Italien. Panettone wird aber längst nicht mehr nur in Mailand gegessen, sondern in ganz Italien. Der Kuchen ist so ähnlich wie der deutsche Christstollen. Er ist süß, weil ganz viele Rosinen und andere getrocknete Früchte drin sind. Gegessen wird dieser Kuchen als Nachtisch oder auch zum Frühstück. Meist wird so viel Essen gekocht, dass man noch lange nach Weihnachten etwas davon hat.

 
La Befana

Die ganze Dekoration und die weihnachtliche Stimmung bleibt noch bis zum 6. Januar erhalten, denn das ist der letzte Festtag. Dieser Tag heißt „La Befana“. Am Abend des 5. Januars hängen die Kinder Strümpfe an den Kamin oder stellen Schuhe hin, damit die Hexe Befana sie mit Gaben füllen kann. In der Nacht kommt sie durch den Schornstein in die Häuser und steckt den guten Kindern Süßigkeiten und Geschenke in die Strümpfe. Aber Achtung! Böse Kindern bekommen nur Kohle. Natürlich handelt es sich niemals um echte Kohle sondern um "carbone dolce" (süße Kohle), eine schwarz gefärbte Zuckermasse, die wie Kohle aussieht. Es heißt, dass Befana die Frau des Weihnachtsmanns ist.
 

Hast du schon mal was von der Frau vom Weihnachtsmann gehört? 

 

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Eure Kommentare

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cool
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Beste Seite
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krassss
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super
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Ich habe in der Schule ein Referat:,,Weihnachten in Italien.``Kindersache ist das beste
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  man findet nicht immer das was mann möchte
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Hat mir beim Referat sehr geholfen :)
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Cool interessant
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Ich finds geil