Gesundheit

Dei­ne men­ta­le Ge­sund­heit - Was tut dir gut?

Mentale Gesundheit - Was ist das?  

Wenn jemand sagt ,,Ich bin gesund”, denken wir meistens zuerst an die körperliche Gesundheit. Es gibt aber auch noch eine andere Form von Gesundheit, die sehr wichtig ist: die mentale oder auch psychische Gesundheit. Dazu gehören die eigenen Gedanken, Gefühle und das eigene Verhalten.  

Hör in dich rein! 

Wenn es draußen kalt ist, zieht man sich warm an, um nicht krank zu werden. Genauso wie man auf die körperliche Gesundheit achtet, muss man auch auf die eigene mentale Gesundheit achten. 

Dafür solltest du öfter mal innehalten und in dich hineinhorchen:

  • Wie geht es mir gerade?
  • Bin ich gestresst, entspannt oder erschöpft?
  • Was möchte ich gerade machen?
  • Was stresst mich? 

Mentale Probleme lassen sich nur schwer von außen erkennen. Niemand sieht dir an, wenn es dir schlecht geht. Es ist aber sehr wichtig, gut auf dich Acht zu geben. Ziehe dich auch mal zurück, wenn dir etwas zu viel wird. Sprich offen und ehrlich über deine eigenen Gedanken und Gefühle. Wenn du dich gestresst fühlst oder mal traurig bist, nimm dir Zeit für dich selbst. Überlege, was dir jetzt gerade Spaß machen würde.  

Was kannst du für dich selbst tun? 

Wir haben hier drei Ideen, wie du dir selbst etwas Gutes tun kannst, um mental gesund zu bleiben. 

1. Leute treffen 

Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen haben etwas Tolles herausgefunden: Freunde und Freundinnen tun nachweislich gut. Durch Kontakte zu anderen kann Stress reduziert werden. Oft reicht es aus, einfach mal mit jemand anderem über die eigenen Sorgen zu reden oder gemeinsam etwas zu unternehmen.  

2. Raus in die Natur und bewegen 

Natur tut gut! Schon wenige Minuten in der Natur und unser Stresslevel fährt runter. Es lohnt sich also, mal einen kleinen Spaziergang zu machen. Wenn dir das zu langweilig ist, kannst du dir natürlich auch dein Fahrrad, deine Inliner oder deinen Roller schnappen und losfahren. 

3. Medienfreier Tag 

Um sich zu entspannen, greifen viele Menschen zum Handy oder Tablet. Nach so einer Pause ist man aber nicht wirklich erholt, sondern oft unzufrieden. Was auch stressig ist: viele spüren den Druck, auf Chatnachrichten gleich antworten zu müssen.

Starte doch mal ein Experiment: Schalte dein Handy für einen Tag aus und nutze auch keine anderen elektronischen Geräte. Überlege dir, was du sonst noch gerne in deiner Freizeit machst.  

Ziehe am Ende des Tages ein Fazit: Wie geht es dir jetzt? Fühlst du dich erholter nach der Medienpause?  

4. Eine Sache, die ich an mir mag

Sag deinem Spiegelbild doch mal, was du an dir magst. Vielleicht gleich nach dem Zähneputzen oder bevor du ins Bett gehst. Das muss keine lange Auflistung sein. Eine Charaktereigenschaft oder ein Hobby, vielleicht auch etwas an deinem Körper - ganz egal. Es tut gut, sich auch mal selbst ein Kompliment zu machen. Du wirst merken, es gibt eine Menge, was toll an dir ist. 

Es gibt natürlich noch viele andere Sachen, die dir guttun können. Die Hauptsache ist immer, dass es dir Spaß macht!

Diese Dinge können dir helfen, um kleinere Probleme zu lösen oder Stress zu vermeiden. Solltest du dich aber über längere Zeit niedergeschlagen oder traurig fühlen, kann das auch ein Anzeichen für eine psychische Erkrankung sein. Sprich mit deinen Eltern oder anderen Erwachsenen, denen du vertraust. Oder lass dich beraten, zum Beispiel bei der Nummer gegen Kummer.

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Eure Kommentare

Super !

Wenn man lächelt freut man sich meiner meinung nach noch mehr und besonders cool ist es wenn man alle anderen anlächelt.

Schönes Bild