Lernen

Aus­bil­dung oder Stu­di­um – Was passt zu mir?

Abitur – ja oder nein?

Zunächst musst du erst einmal entscheiden, ob du ein Abitur machst oder nicht. Klar, ein Abi kannst du nur machen, wenn du gute Noten hast und auf eine weiterführende Schule mit Sekundarstufe II. gehst. Die Schulwahl ist also schon mal eine ziemlich wichtige Entscheidung. Aber gut zu wissen: Das Abitur lässt sich auch später noch nachholen, da gibt es verschiedene Möglichkeiten. Man kann das Abi an der Abendschule nachholen oder auf einer Fachschule machen.

Ausbildung

Eine Ausbildung geht in der Regel 3 Jahre (das kann unterschiedlich sein). Für die meisten Ausbildungsberufe benötigt man kein Abitur, auch wenn das manchmal von Vorteil sein kann. Man arbeitet die meiste Zeit im Betrieb und hat ein oder zwei Tage in der Woche in der Berufsschule. Neben Ausbildungsberufen gibt es auch schulische Berufsausbildungen oder Beamtenausbildungen. Die Dauer der Ausbildung und der Anteil in der Schule sind nicht immer einheitlich.

Für einen Ausbildungsberuf muss man sich direkt auf eine Ausschreibung bewerben. Die Arbeitsagenturen geben hier guten Rat.

Zu dir passt eine Ausbildung, wenn du…

  • … dich freust, dass du nicht mehr die Schulbank drücken musst.
  • … gern praktisch arbeiten möchtest.
  • … dein eigenes Geld verdienen möchtest.
  • … du weißt, welchen Beruf du ausüben möchtest.

    Nach einer abgeschlossenen Ausbildung steht es jedem offen, sich noch weiterzubilden oder ein Studium zu absolvieren.

    Studium  

    Eine Voraussetzung zum Studieren ist in der Regel ein bestandenes Abitur, es gibt aber auch einige Ausnahmen. Studieren kann man an einer Universität (Hochschule) oder Fachhochschule. Das Bachelorstudium dauert meistens 6 Semester, das sind 3 Jahre.

    Es gibt Studienplätze, in denen man sich einschreiben kann. Wenn man die Voraussetzung erfüllt (also Abitur hat), kann man das Fach studieren. Auf zulassungsbeschränkte Studiengänge muss man sich bewerben. Hier zählt oft der „Numerus Clausus“ (abgekürzt NC - das ist eine Berechnung des Abiturnotendurchschnitts und der Wartezeit auf den Studienplatz). In einigen kreativen Studiengängen gibt es auch Zulassungstests.

    Ein Studium kostet Studiengebühren, die sind unterschiedlich hoch. Man sollte im Vorfeld mit den Eltern besprechen, wie das Studium finanziert werden kann. Viele Studierende haben einen Nebenjob – denn anders als in der Ausbildung, hat man nicht rund um die Uhr Vorlesungen und Seminare.    

    Ein Studium passt zu dir, wenn…

    • … du dich für Wissenschaft interessierst,
    • … du immer alles hinterfragst und gern Dingen auf den Grund gehst,
    • … du gern lernst und dich organisieren kannst,
    • … du einen bestimmten Beruf ausüben möchtest - wie Lehrer/in oder Jurist/in - für bestimmte Berufe braucht man ein Studium.

    Mit einem Bachelorabschluss steht es jedem offen, weiter zu studieren und zum Beispiel einen Master (Dauer 2 Jahre) zu machen.

     

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