Lernen

Her­aus­for­de­rung- Ein ganz be­son­de­res Pro­jekt

Herausforderung, drei Wochen des besonderen Unterrichts

Alle Schülerinnen und Schüler der Klassen 8-10 sind am Anfang des Schuljahres für drei Wochen nicht in der Schule und auch nicht in Berlin. Sie müssen sich einer selbst gewählten Herausforderung stellen. Das kann z.B.: Kanu fahren, Wandern oder Fahrrad fahren sein. Aber du kannst auch auf den Bauernhof fahren oder dir irgendetwas anderes selber aus denken. Die Gruppen bestehen, wenn man an einem festen Ort wie z.B.: einem Bauernhof ist, aus maximal zwei Personen. Wenn die Gruppe unterwegs ist, liegt die Anzahl der Schülerinnen und Schüler mindestens bei fünf. Die Schülerinnen und Schüler planen alles selber von Strecke bis zur Übernachtung. Pro Schüler gibt es 150€ für die drei Wochen. Da eine Aufsichtsperson dabei sein muss, können sich Studenten bei unserer Schule bewerben und sagen, dass sie gerne eine Gruppe begleiten würden. Die Aufsichtsperson hat kein Geld. Wir als Gruppe müssen ihn/ sie von unserem Geld mit verpflegen.

Meine erste Herausforderung:

Ich war mit drei anderen Mädchen (damals durfte man auch zu viert fahren) in Salzburg. Wir haben Straßenmusik (klassische Musik) gemacht. Ich habe Klarinette gespielt und die anderen drei haben Geige gespielt. Geschlafen haben wir in Gemeinden. In den ersten Tagen haben wir nur in der Gemeinde geübt. Danach sind wir auf die Straße gegangen und haben dort immer ungefähr zwei Stunden gespielt und den restlichen Tag haben wir geübt. Wir hatten noch 400 € als wir in Salzburg ankamen. Durch das Musizieren auf der Straße verdienten wir so viel Geld, dass wir am Ende mit knapp 1.200 € wieder zurückkamen. Das Geld haben wir aber nicht behalten, sondern ein Teil der Spenden ist an PenPaperPeace gegangen.

Meine zweite Herausforderung:

Ich war mit vier anderen Mädchen auf einer Fahrradtour. Wir sind in Karlsruhe gestartet und dann am Rhein entlang bis Neuenburg. Von dort aus sind wir nach Frankreich rein gefahren. Wir sind durch die Vogesen (ein Mittelgebirge) und dann wieder Richtung Deutschland getourt. Geschlafen haben wir meist im Zelt bei privat Leuten im Garten. Auf der Fahrradtour haben nebenbei noch Blumen gesammelt und gepresst. Am Ende sind wir von Saarbrücken aus mit dem Zug nach Berlin zurück gefahren.

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