Lernen

Hil­fe in der Schu­le: Ver­trau­ens­leh­rer und Schul­so­zi­al­ar­bei­ter

Wer kann dir bei Problemen helfen?

Du hast Probleme und weißt nicht, wohin du dich wenden sollst? An vielen Schulen gibt es eine erwachsene Vertrauensperson, bei der du Rat suchen und um Hilfe bitten kannst. Doch Schule ist nicht gleich Schule. Es gibt Unterschiede zwischen den einzelnen Schulformen, den Bundesländern und in den Bezeichnungen.

In einigen Bundesländern heißen die Vertrauenspersonen „Vertrauenslehrer“, in anderen „Verbindungslehrer“. Egal, welche Bezeichnung du kennst, die Aufgaben sind dieselben. In vielen Schulen gibt es mittlerweile Schulsozialarbeiter, die bei Problemen helfen.   

Vertrauenslehrer und Verbindungslehrer

Vertrauenslehrer oder Verbindungslehrer werden ganz offiziell von den Schülerinnen und Schülern gewählt, meistens in der Schülervertretung. Es stellen sich Lehrkräfte freiwillig zur Wahl und die Kinder wählen daraus ihren Favoriten.

An vielen größeren Schulen werden zwei Vertrauenspersonen gewählt – und oftmals dann eine Lehrerin  und ein Lehrer. Das ist aber nicht immer so, manchmal ist nur eine Person für diese Aufgabe verantwortlich.

Aufgaben

Der Vertrauenslehrer oder die Vertrauenslehrerin soll in der Schülervertretung beraten. Immer wenn sich die Kinder und Jugendliche treffen, ist er oder sie einzuladen.  Die Beratung der Schülergremien ist aber nicht die einzige Aufgabe.

Alle Schülerinnen und Schüler, die Problemen haben, können sich vertrauensvoll an die Person wenden. Auch private Probleme, zum Beispiel Konflikte mit den Eltern, werden ernst genommen und angehört. Gemeinsam wird eine Lösung aus dem Konflikt gesucht. Eine wichtige Voraussetzung ist die Verschwiegenheit. Um das Vertrauen zu gewinnen, ist das besonders wichtig. Der Vertrauenslehrer versucht auch zu vermitteln, wenn Andere am Streit beteiligt sind.

Was macht ein Schulsozialarbeiter?

An vielen Schulen gibt es mittlerweile eine Schulsozialarbeiterin oder einen Schulsozialarbeiter. Es handelt sich hierbei nicht um einen Lehrer. Das ist ein Vorteil: Man kann dem Erwachsenen sein privates Problem anvertrauen und hat ihn nicht danach im Unterricht. Oftmals hat die Schulsozialarbeit ein eigenes Büro in der Schule, dessen Tür allen Kindern offen steht.

Ein Schulsozialarbeiter oder Arbeiterin ist ausgebildet dafür, Kindern und Jugendlichen in Krisensituationen zu helfen. Ob Probleme Zuhause oder in der Schule, alle Themen werden ernst genommen und den Kindern wird hier geholfen. Ein weiterer Vorteil ist, dass Schulsozialarbeiter mehr Zeit haben, sich um die Kinder zu kümmern – denn genau das ist ihr Job. Der Vertrauenslehrer hat in der Regel nicht ganz so viel Zeit.  

Von Kindern für Kinder: Streitschlichter

An vielen Schulen gibt es ein Programm, das Schülerinnen und Schüler als Streitschlichter ausbildet. Sie sind Ansprechpartner, wenn es Konflikte gibt, die sie dann versuchen zu schlichten.

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Eure Kommentare

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Danke für diesen Beitrag lol c: 
Bei uns gibt es diese zwei auch aber der vertrauenslehrer nur für die unterstufe