Lernen

Hoch­be­gabt - was ist das?

Was bedeutet hochbegabt?

Jeder Mensch hat eine Begabung, also eine Sache, in der er besonders gut ist. Aber es gibt Menschen, die außergewöhnliche Fähigkeiten haben und das schon, seitdem sie ganz klein sind. Ihr Gehirn kann besser wahrnehmen, denken oder sich erinnern als das der meisten anderen. Diese Menschen sind hochbegabt. Ob jemand offiziell hochbegabt ist, lässt sich mit dem sogenannten Intelligenz-Quotienten, kurz IQ, messen. Normale Menschen haben einen IQ von ca. 100. Als hochbegabt gilt man ab einem IQ-Wert von 130. Auf so hohe Werte kommen in Deutschland nur etwa 2 % der Menschen.

Die Hochbegabung des Gehirns kann man sich nicht antrainieren. Das Gehirn entwickelt sich im Babybauch. Manche Hochbegabte zeigen schon als ganz kleine Kinder Fähigkeiten, die ihre Mitmenschen erst viel später oder sogar nie erreichen werden. Aber die geistigen Voraussetzungen sind nicht alles. Die Eltern oder die Schule müssen das Talent auch erkennen und das Kind unterstützen. Denn jemand, der musikalisch sehr talentiert ist, muss trotzdem viel lernen, bevor er ein großer Musiker ist.

Wie ist das Leben als Hochbegabter?

Viele denken, dass Hochbegabte Genies sind, die in allem gut sein müssen. Das stimmt aber nicht. Die Hochbegabung sieht bei jedem ganz unterschiedlich aus. Manche sind im logischen Denken und in Mathe besonders gut. Andere haben eine sprachliche Begabung. Sie können schon ganz früh sprechen oder bringen sich lesen selbst bei. Es gibt auch Hochbegabte mit einem außergewöhnlichen Talent für Musik, Kunst oder Sport.

Die Allermeisten führen trotzdem ein ganz normales Leben. Nicht alle werden Schachweltmeister oder Musikstars. Und auch wenn hochbegabte Kinder sehr klug und manchmal ihren Eltern überlegen sind, bleiben sie trotzdem Kinder. Sie haben die gleichen Sorgen und Wünsche wie alle anderen. Und auch sie können nicht alles gut. Jemand, der ein Mathe-Genie ist, muss zum Beispiel nicht auch gut in Sprachen sein. Dafür muss er sich genauso hinsetzen und lernen.

Wunderkinder

Es gibt auch ganz besondere Ausnahmefälle. Manche Kinder sind auf der ganzen Welt bekannt, weil sie beeindruckendes für ihr Alter leisten. Dann spricht man auch von Wunderkindern. Das bekannteste Beispiel ist Wolfgang Amadeus Mozart. Er soll schon mit fünf Jahren selbst Lieder komponiert haben und gilt als einer der größten Komponisten der Geschichte. Heutzutage hört man besonders oft von Kindern, die schon die Schule abschließen und studieren, obwohl sie noch ganz jung sind.

Aber viele wissen überhaupt nicht, dass sie hochbegabt sind. Bei manchen führt das zu einer schwierigen Situation in der Schule. Denn wenn sie sich langweilen, fangen sie an zu stören und sehr schlechte Noten zu bekommen. Andere wiederum bekommen Probleme mit ihren Mitschülern. Sie werden als Streber bezeichnet und fühlen sich ausgeschlossen. Für Kinder mit ganz außergewöhnlichen Fähigkeiten gibt es heute extra Schulen, die ihnen helfen und sie fördern.
 

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Eure Kommentare

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Macht immer nur was ihr fuer richtig haltet - lasst euch keinen Quatsch erzaehlen. Seid guter Dinge, und seid demuetig - weisheit entspringt nicht dem kopf, sondern eurem herzen.
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Naja ich hoffe das stimmt ich brauche das für deutsch  
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Schöne seite
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gut
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ich finnde diese app gut aber das temar interesirt mich nicht so  
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Ich werde oft als streber bezeichnet  
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bu
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