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In­ter­view zum Film "Das flie­gen­de Klas­sen­zim­mer"

Habt ihr den Film schon gesehen?  

Leni: Ich hatte noch nicht die endgültige Fassung gesehen. Ich fand es krass, wenn man jetzt so sieht, was wir gemacht haben, wie das jetzt aussieht aus der Kameraperspektive. Ich finde es total spannend. 

Lovena: Es ist nämlich total anders als bei den Dreharbeiten. Also, man fühlt sich auch ganz anders. Wenn man das so sieht, denkt man: Huch, das habe ich anders in Erinnerung. 

Leni, du spielst ja Martina. Kannst du Martina kurz vorstellen? 

Leni: Martina ist ein 13 Jahre altes Mädchen. Sie wohnt in Berlin. Sie bekommt die Möglichkeit, mit einem Stipendium nach Südtirol auf ein Internat zu gehen. In Berlin hat sie ein paar Schwierigkeiten. Um ihre Familie zu unterstützen, nimmt sie dieses Stipendium an. Da trifft sie auf die wilde Jo, die sie erstmal ein bisschen überfordert. Aber dann finden sie doch zueinander und werden gute Freundinnen. 

Wie habt ihr den Text für eure Rollen gelernt? 

Lovena: Man weiß ja immer, bevor man ans Set kommt, was genau gedreht wird und dann kann man sich natürlich auch einen Tag oder mehrere Tage davor darauf vorbereiten und die bestimmten Szenen einfach noch mal üben. Das hilft immer. 

Leni: Ich lese mir den Text nur einmal vor, bevor die Szene gespielt wird. Ich kann mir das ganz gut einprägen. Wenn ich das so sehr einstudiere, dann habe ich das Gefühl, dass ich mir schon viel zu genaue Vorstellungen mache. Wenn ich es nur einmal durchgelesen habe, fühle ich mich ein bisschen freier.  

Habt ihr eigentlich das Buch von Erich Kästner vorher gelesen? 

Leni: Ja. Im Film ist die Geschichte modernisiert. 

Lovena: Also Mädchen sind dabei und der Cast ist jetzt auch diverser. Das ist aber toll, finde ich.  

Was hat euch am meisten Spaß gemacht beim Filmdreh? 

Leni: Ich fand die Dreharbeiten schon super. Wir haben uns ganz gut verstanden und es war so eine schöne Zeit. Wir haben uns ja wirklich jeden Tag gesehen.  

Wie lange hat der Dreh gedauert? 

Leni: Also fünf Wochen in Berlin. 

Lovena: Wenn du die Pausen dazwischen nimmst, waren es zwei Monate, aber Drehtage waren so einen Monat ungefähr. 

Was war mit der Schule in der Zeit? 

Lovena: Also ich hatte da Glück, weil ich Ferien hatte während des Drehs. Ich habe nur eine Woche verpasst und da wurde ich freigestellt von der Schule. 

Leni: Als wir in Berlin gedreht haben, hatte ich auch noch Sommerferien. Aber als wir dann in Südtirol waren, hatte ich schon wieder Schule. Ich habe dann Aufgaben bekommen, die ich nacharbeiten musste. Das war ein bisschen schwierig, weil wir wirklich lange gedreht haben, und dann brauchte ich danach auch erstmal eine Pause.  

Habt ihr eine Lieblingsszene? 

Leni: Ja, den großen Streit am See. Ich hatte so viel Spaß, diese Szene zu drehen, weil man einfach alles geben konnte. Man konnte schreien und alles rauslassen, das fand ich total gut. 

Lovena: Eine meiner Lieblingsszenen ist die Szene, in der Jo und Martina einander beichten.  

Externe und Interne mögen sich ja nicht so sehr. Wie ist das, sowas zu spielen, wenn man die Person dahinter mag? 

Lovena: Das ist eigentlich ganz witzig, finde ich. Also das ist ja das coole an der Schauspielerei. Man darf jemand anderes sein. Die Leute wissen ja, dass ich das nicht ernst meine und dann lacht man auch nach dem Dreh darüber.  

In dem Film geht es hauptsächlich um Freundschaft. Wie stellt ihr euch eine gute Freundschaft vor? 

Leni: Also auf jeden Fall, dass man ehrlich zueinander ist, sich aufeinander verlassen kann, man einfach über alles reden kann. Dass man weiß, dass man diese Person nachts anrufen kann. Dass man füreinander da ist, egal in welchen Situationen und man auch einfach man selbst sein kann. 

Lovena: Ich finde, es ist auch wichtig, dass in einer guten Freundschaft Vertrauen da ist und wie Leni schon gesagt hat, dass man sich auf seine Freunde verlassen kann. 

Habt ihr Ähnlichkeit mit euren Filmfiguren? 

Leni: Ja, Martina legt ja sehr viel Wert auf ihre Familie. Und das tue ich auch. Und auch ihre Zielstrebigkeit und ihr Wille, ihre Sachen durchzuziehen. Ich glaube, da sind wir uns ziemlich ähnlich. 

Lovena: Jo ist ja die Anführerin dieser Gruppe, also der Internen, ergreift gerne die Initiative und sagt, wo's lang geht. Darin erkenne ich mich tatsächlich ein bisschen wieder. Ich übernehme auch gerne Verantwortung und leite z.B. Sachen oder Projekte in der Schule.

Vielen Dank für das Interview, Leni und Lovena! 

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