Natur und Mensch

Ak­tu­el­le Pro­ble­me der Kli­ma­er­wär­mung

Die Atmosphäre

Die Erde ist von einer Lufthülle umgeben, der so genannten Atmosphäre. Würde es diese Hülle nicht geben, dann gäbe es kein Leben auf unserem Planeten. Diese Hülle besteht aus verschiedenen Gasen. Der Sauerstoff ist für Menschen und Tiere am wichtigsten, denn wir brauchen ihn zum Atmen. Allein der Mensch macht am Tag etwa 26.000 Atemzüge. Pflanzen brauchen Kohlenstoffdioxid zur Atmung.

Aber die Atmosphäre hat noch eine andere wichtige Funktion. Normalerweise hätten wir auf der Erde Temperaturen um -19°C. Durch Treibhausgase, die es in der Luft gibt. liegt die Durchschnittstemperatur bei etwa 15°C. Die beiden wichtigsten Treibhausgase sind das Kohlendioxid und das Methan. Sie verhindern, dass die Wärme der Erde zurück ins All entweicht. Das nennt man den natürlichen Treibhauseffekt.

Wer im Glashaus sitzt…

In den letzten Jahrhunderten wurde die Luft immer mehr verschmutzt. Die Verunreinigung der Luft kommt vor allem durch die Verbrennung von Kohle, Erdöl und Erdgas. (Also durch Autoabgase und Heizungen in Häusern und Wohnungen und durch die Verbrennungen in der Industrie, zum Beispiel in Kraftwerken.) Weil Kohle, Erdöl und Erdgas aus abgestorbenen und zum Teil versteinerten Tier- und Pflanzenresten bestehen, nennt man sie auch fossile Brennstoffe.

Treibhausgase

Alle diese Brennstoffe haben eins gemeinsam: Sie bestehen zu einem großen Teil aus Kohlenstoff. Wenn kohlenstoffhaltige Brennstoffe verbrannt werden, entsteht Kohlendioxid. Weil Kohle und Co. aber eine lange Brenndauer haben, heizen wir Menschen gern mit ihnen. Der Anteil von Kohlenstoffdioxid in der Atmosphäre ist seit 1750 um ein Drittel gestiegen!

Das zweitgrößte Treibhausgas ist das Methan. Es bildet sich, wenn biologische Stoffe verrotten. Von Mülldeponien zum Beispiel geht nicht nur ein widerlicher Gestank, sondern auch viel Methan aus. Aber auch die „Ausdünstungen“ von Kühen sind eine große Schadstoffquelle. Methan ist allerdings ein wenig ungefährlicher als Kohlendioxid, weil es in der Atmosphäre schneller abgebaut wird.

Der eigentlich ja nützliche Treibhauseffekt wird damit aber zur Gefahr. Denn durch immer mehr Treibhausgase wird es auf der Erde immer wärmer. Klimaforscher nennen das die "globale Erwärmung".  

Die Folgen der globalen Erwärmung

  • Abschmelzen der Polkappen des Nordpols

In den letzen Jahren ist das Eis der Antarktis immer dünner geworden. Die Gletscher, die den Nord- und Südpol bedecken, schmelzen. Das Wasser, das ja dann in die Meere fließt, lässt den Meeresspiegel anstiegen. Es gibt Regionen auf der Erde, zum Beispiel Bangladesch in Asien, die nur wenige Meter über dem heutigen Meeresspiegel liegen. Die würden dann im Wasser versinken.

  • Wetter Extrem

Aber auch extreme Wettererscheinungen, wie Dürreperioden oder Wirbelstürme mit starken Regenfällen würden sich häufen. Willst du mehr über Wirbelstürme erfahren? Dann klicke »hier

  • Artensterben

Für die Tier- und Pflanzenwelt hätte die Erderwärmung schlimme Auswirkungen. Es gibt zum Beispiel Korallen, die schon bei einer Erhöhung der Wassertemperatur um ein oder zwei Grad aussterben. Eisbären der Antarktis können bestimmte Jagdreviere über das gefrorene Meer nicht mehr erreichen und dringen deshalb immer öfter in Siedlungen der Menschen ein.

Deine Meinung

  • Ist super
    311
  • Ist lustig
    242
  • Ist okay
    228
  • Lässt mich staunen
    286
  • Macht mich traurig
    241
  • Macht mich wütend
    275

Eure Kommentare

Profilbild von Gast Profilbild von Gast
Profilbild von Gast Profilbild von Gast
😯das ist die erderwermung:🤮     SOSO
Profilbild von Gast Profilbild von Gast
Weiß ich zwar schon aber diese ganzen ist Folgen sind halt trotzdem echt schlimm und man müsste mehr dagegen tun!
Profilbild von Gast Profilbild von Gast
lol
Profilbild von Gast Profilbild von Gast
Profilbild von Gast Profilbild von Gast