Natur und Mensch

Die ISS und das Le­ben der As­tro­nau­ten

Was ist die ISS?

Die ISS ist eine Raumstation, an denen viele Länder beteiligt sind, z. B. USA, Russland, Kanada, Deutschland, Japan, Brasilien und andere europäische Staaten. Darum trägt sie auch den Namen „Internationale Raumstation“.

Eine Raumstation kann man nicht einfach so ins Weltall schießen. Darum wird sie seit 1998 aus sehr vielen Einzelteilen zusammengebaut. Seit November 2000 können Astronauten auf der ISS wohnen. Fertig ist sie noch heute nicht. Die ISS wird immer noch weiterentwickelt.

Warum gibt es die ISS?

Die ISS ist eine Art riesiges Weltraumlabor. Im Februar 2008 wurde das Forschungslabor „Columbus“ an die ISS montiert. Dort werden Experimente zur Raumfahrtmedizin gemacht. Außerdem werden viele biologische, chemische und physikalische Experimente durchgeführt.
Wissenschaftler wollen somit viele Sachen verstehen lernen, zum Beispiel wie sich Dinge, aber auch die Menschen in der Schwerelosigkeit verhalten. Die Daten der Experimente werden an das Kontrollzentrum auf der Erde übermittelt. Forscher werten die Daten dann später aus.

Fakten zur ISS

  • Die ISS umrundet alle 90 Minuten die Erde
  • Darum können Astronauten auf der ISS 16 Mal am Tag den Sonnenaufgang und Sonnenuntergang bewundern
  • Gewicht: auf der Erde ca. 455 Tonnen
  • Kosten: bis heute rund 100 Milliarden Euro
  • Größe: 100 mal 100 Meter
  • Flughöhe: 320 Kilometer über uns
  • Bisher waren rund 177 Astronauten an Board

Das Leben im Weltall

Das Leben im Weltall ist anders als auf der Erde, weil dort Schwerelosigkeit herrscht. Das bedeutet, dass dort alles schwebt, sogar der Mensch. Beim Schlafen müssen die Astronauten angeschnallt sein. Essen gibt es aus Tüten oder Tuben, damit nicht alles herumschwebt. Außerdem muss es haltbar sein. Beim Duschen oder in den Toiletten wird das Wasser sofort mit einer Art speziellem Staubsauger eingesaugt.

Manchmal müssen die Astronauten auch die ISS verlassen und etwas reparieren, anbauen oder auswechseln. Dann tragen sie einen Raumanzug, der sie mit Sauerstoff versorgt.

Astronauten müssen viel trainieren, bevor sie in den Weltraum fliegen. Wenn alles schwerelos ist, brauchen die Astronauten ihre Muskeln fast nicht. Wenn sich die Muskeln zu wenig bewegen, bilden sie sich zurück. Darum müssen die Menschen auf der ISS viel Sport machen, damit sich die Muskeln nicht zurückbilden.

Wie wird man Astronaut?

Astronauten müssen sich bis zu drei Jahre vorbeireiten, bevor sie eine Mission zugewiesen bekommen. Zuerst müssen sie eine Grundausbildung machen und viel über Medizin, Chemie, Physik, Biologie und vieles mehr lernen, damit sie später auch Experimente durchführen können. Außerdem müssen Astronauten die Technik der Raumfähre und Raumstation gut kennen.

Astronauten haben sehr oft Tauchunterricht. Denn unter Wasser können sie üben, wie es ist in der Schwerelosigkeit. In einem so genannten „Parabelflug“ wird Schwerelosigkeit zum Trainieren simuliert. Das ist für den Körper sehr anstrengend. Darum verbringen die Astronauten auch nur ein paar Monate in der Raumstation. Der längste Aufenthalt war ein Jahr auf der Raumstation.

Für viele ist Astronaut zu werden ein Traum - Für dich auch?

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Eure Kommentare

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einfach alles gut und scheiße!!!!
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es wäre toll wenn es etwas genauere infos gäbe
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Guter Text. Ich würde gerne wissen wie schnell die ISS fliegen kann.
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Guter Text,aber ich würde zugern wissen wie schnell dieISS fliegen kann.
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Super
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Ich finde das sehr gut, weil wir dann vielleicht mal im Weltall (nur kurz) ,wenn die Erde zu sehr belastet ist, überleben können.