Deine Meinung
- 31
- 36
- 28
- 31
- 32
- 27
"Ich mache keine Mode. Ich bin Mode."
Coco Chanel wurde ursprünglich mit dem Namen Gabrielle Chanel im Jahr 1883 in Frankreich geboren. Als sie noch ein Kind war, wurde sie in ein von Nonnen geführtes Waisenhaus gegeben. Von den Nonnen, die sie dort erzogen, lernte sie das Nähen und Sticken. Als sie erwachsen war, trat sie als Sängerin auf, ihre Zuschauer gaben ihr den Spitznamen Coco. Dieser Name blieb hängen und sie wurde auch nach dem Ende ihrer Gesangskarriere darunter bekannt.
Sie lieh sich von einem Freund Geld, um einen eigenen Laden zu eröffnen, in dem sie ihre Mode verkaufen wollte. Doch Cocos Kleidung und Hüte unterschieden sich von den langen, weiten Kleidern ihrer Zeit. Sie machte Kleider, die Pullovern ähnelten, in denen sich Frauen wohl fühlten: weite Klamotten, schlichte, untypische Hüte, trug keine Kleider und schnitt ihre Haare kurz. Bald schon wurden ihre Kleidungsstücke so beliebt, dass sie all ihre Kredite zurückbezahlen konnte.
Einmal sagte sie: „Ich mache keine Mode. Ich bin Mode.“ Tatsächlich schien es so. Alle wollten sein wie Coco und die einflussreichsten und wohlhabendsten Frauen ahmten ihren jungenhaften Stil nach. Damit revolutionierte Coco die Frauenmode und sorgte dafür, dass Frauen ihre Körper nicht länger in einzwängenden Kleidern verstecken mussten. Sie leistete einen großen Beitrag für den Feminismus, indem sie zeigte, dass Frauen mutig sein können und nicht an alten idealen festhalten müssen. Sie hatte auch ein eigenes Parfum, dass Chanel No. 5, das zum meist verkauften Parfum der Welt wurde.
Es ist belegt, dass Coco Chanel während des zweiten Weltkrieges für die Nazis arbeitete, ein Aspekt, der sie in ein kritisches Licht stellt. Nach dem Krieg zog sie in die Schweiz, da ihr Ruf durch ihre Unterstützung für die Nazis geschädigt war. Trotzdem baute sie sich ihre Karriere einige Jahre später erneut wieder auf.