Natur und Mensch

Ro­sa Parks (für Niah‘s Black His­to­ry Month Chal­len­ge)

Rosa Parks war eine afroamerikanische Bürgerrechtlerin. Sie wurde am 4. Februar 1913 in Alabama geboren und ist am 24 Oktober 2005 in Michigan gestorben. Verheiratet war sie mit Raymond Parks von 1932 bis 1977. Sie gewann eine Menge an Preisen, zum Beispiel den Golden Plate Awards oder die Congressional Gold Medal.

Eine Frau, die im Bus sitzengeblieben ist

Am 1. Dezember 1955 tat sie etwas, was für uns heute selbstverständlich ist (zumindest meistens), und veränderte damit das Leben vieler schwarzer Menschen.

Zu diesen Zeiten gab es in Amerika die Rassentrennung. Das bedeutet, dass dort vieles, was weißen Menschen erlaubt war, für Schwarze Menschen verboten war. Auch wurden sie voneinander getrennt. Schwarze und Weiße besuchten verschiedene Schulen, hatten verschiedene Abteile in Bussen und mussten sogar auf unterschiedliche Toiletten, wobei die der weißen Menschen meist sauberer waren. Im Bus mussten Schwarze hinten sitzen, wo es meistens stickiger ist. Wenn ein weißer Mensch kam und auf ihren Platz wollte, mussten sie aufstehen. Genau das verweigerte Rosa Parks am 1.12.1955. Als ein weißer Mensch kam, weigerte sie sich, aufzustehen. Das war sehr mutig von ihr, denn damit ging sie das Risiko ein, verhaftet zu werden. Das geschah dann auch, denn als der Busfahrer sie auch aufgefordert hatte, aufzustehen, und sie sich wieder weigerte, rief er die Polizei, welche Rosa Parks verhaftete.

Nach dieser Sache weigerten sich alle Schwarzen Menschen ein Jahr lang mit dem Bus zu fahren. Das klingt jetzt erst einmal, als ob nur Schwarze Menschen Schaden davon genommen hätten, aber dadurch hatte plötzlich die ganze Busgesellschaft zu wenig Geld. Durch diesen Streik sahen weiße Menschen ein, dass es keinen Sinn macht, Schwarze Menschen zu unterdrücken. Deshalb wurden die Gesetzte geändert, und das nur, weil eine Frau im Bus sitzen geblieben ist.

Meine Meinung: 

Ich finde diese Geschichte von Rosa Parks sehr beeindruckend. Rosa Parks hat sich etwas getraut, was schwere Folgen für sie haben konnte. Doch sie tat es, weil sie es ungerecht fand, Schwarze Menschen zu benachteiligen. Ich gebe ihr Recht. Menschen sind Menschen, egal welche Hautfarbe sie haben und egal zu welcher Religion sie gehören oder aus welchem Land sie kommen! Es ist wichtig, dass das endlich alle begreifen, denn es gibt immer noch (viele!) Menschen, die das anders sehen. Rosa Parks hat gezeigt, dass man durch kleine Taten Großes machen kann.

Ich hoffe, euch hat dieser Beitrag gefallen.

LG Aurela

Anmerkung der Redaktion: Wir haben Wörter in deinem Text geändert, mit denen du die Hautfarbe von Menschen beschreibst. Es ist ziemlich schwierig, sich dabei korrekt auszudrücken, sodass sich kein Mensch benachteiligt fühlt. Logo hat einen tollen Artikel darüber geschrieben, welche Begriffe für viele Menschen okay sind und welche gar nicht gehen.

Hier könnt ihr euch darüber informieren: https://www.zdf.de/kinder/logo/sprache-gegen-rassismus-100.html

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Eure Kommentare

Hier ist noch der Link zur Challenge:  https://www.kindersache.de/bereiche/spiel-spass/community/black-history-month-challenge