Natur und Mensch

Welche Maßnahmen haben Länder gegen Hitze eingeführt?

Stadtplanung gegen Hitze 

Es ist Sommer und viele Menschen verreisen in andere Länder. In einigen Ländern wird es besonders heiß. Dann ist es wichtig, genügend zu trinken und sich regelmäßig einzucremen. 

Aber nicht nur das ist wichtig, um sich vor der Sonne zu schützen. In vielen Städten gibt es sogar Pläne gegen Hitze, sogenannte Hitzeaktionspläne. Sie verfolgen sehr unterschiedliche Ziele. Aber es geht immer darum, sich dem Klima anzupassen. Also dafür zu sorgen, dass gesundheitliche Folgen von extremer Hitze erklärt werden und Menschen sich besser verhalten können.  

Das sind Veränderung in Städten, damit es in Gebäuden oder Wohngebieten kühler ist: 

  • Mehr Schatten durch Bäume, Schirme oder Markisen 
  • Dächer und Fassaden werden begrünt 
  • Versprühen von Wasser  
  • Hellere Oberflächen von Gebäuden und Verkehrswegen 
  • "Blaue Infrastruktur" - das sind Wasserelemente in Innenstädten
  • Kaltluftbahnen bringen kühlen Wind aus dem Umland in Wohngebiete  

Wo funktioniert das schon? 

Frankreich: Smartphone-App kennt kühle Plätze 

Die Hauptstadt Paris ist dicht bebaut – da staut sich die Hitze in den Sommermonaten. Die Stadt stellt sich auf bis zu 50 Grad Celsius im Sommer ein. 1.200 Orte für Trinkwasser stellt Paris bereit. An einigen Straßen gibt es Sprühnebel.  

Und das Coole ist: die kühlen Plätze können mithilfe einer Smartphone-App namens “Extrema Paris” gefunden werden. Es gibt Grünanlagen oder kostenfreien Badestellen zu finden. Wer sich lieber drinnen aufhält, kann Kirchen, Museen, Bibliotheken oder unterirdischen Passagen suchen.  

USA: Helle Dächer und Straßen 

In den USA wurden viele Dächer und auch einige Fahrbahnen mit einer weißen Beschichtung gestrichen. Dadurch nehmen sie weniger Wärme auf und geben auch weniger Wärme an ihre Umgebung ab. Städte wie New York, Los Angeles oder Phoenix heizen sich durch die hellen Dächer weniger auf. 

Spanien: Superblocks und Schatten in den Wohnblocks 

In vielen Innenstädten sind die Straßen so eng angelegt, dass sie tagsüber natürlichen Schatten spenden. In Sevilla werden Sonnensegel zwischen die Häuser gespannt. Im Stadtzentrum gibt es Superblocks. Das sind zum Teil begrünte Flächen, auf denen Menschen ihre Freizeit verbringen können. Autos und anderer Verkehr müssen außen herumfahren. Das gibt es zum Beispiel in Barcelona. 

Es gibt in Spanien auch eine traditionelle Mittagsruhe, die Siesta. Sie dauert den Mittag und Nachmittag über an, weil es zu heiß ist. Abends wird dafür länger gearbeitet und Geschäfte haben länger offen. Heute wird sie aber nicht mehr von allen abgehalten. 

Wie können sich Städte also vor extremer Hitze schützen? 

Nicht nur die Stadtplanung ist wichtig. Es ist auch wichtig, über Hitze aufzuklären. Denn alle Menschen müssen über das Risiko von zu viel Sonne und zu heißen Temperaturen Bescheid wissen. Vor allem Menschen, die besonders gefährdet sind, wie Seniorinnen und Senioren oder kranke Menschen. Deswegen muss es neben klimatisierten und schattige Orten auch Hitzeregeln geben, zum Beispiel auch bei großen Veranstaltungen.  

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Eure Kommentare

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Toll!😊 

Ich finde das Bild mit den Regenschirmen richtig schön☂️