Natur und Mensch

Wie ent­steht Schnee?

Aus Wasser wird Wasserdampf

Wasser kann verschiedene Formen annehmen - fest, flüssig und gasförmig. Der Fachausdruck hierfür lautet ‚Aggregatzustand‘. Gefrorenes Wasser (Eis) ist fest, Leitungswasser flüssig. Wird Leitungswasser erhitzt, so verdampft es. Es entsteht gasförmiger Wasserdampf. Du kannst ihn mit bloßem Auge nicht immer sehen.
 
Warme Luft kann mehr Wasserdampf aufnehmen – oder ‚tragen‘ – als kalte Luft. Bei einer heißen Dusche zum Beispiel kann die Luft relativ viel Wasserdampf aufnehmen. Man spricht dann von einer hohen Luftfeuchtigkeit. Sobald du aber die Tür des Badezimmers öffnest, kühlt der Wasserdampf ab. Das Wasser geht dann wieder vom gasförmigen in den flüssigen Zustand über. In der Fachsprache nennt man das ‚kondensieren‘. Diesen Übergang kannst du sehr gut an den entstehenden Wassertröpfchen am Spiegel erkennen.

Und wie wird aus Wasserdampf nun Schnee?

Genau das passiert auch in der Natur: Durch Wind und Sonne verdampft Wasser von der Erdoberfläche, zum Beispiel von Ozeanen, Meeren, Seen und Flüssen. Der Wasserdampf wird von der Luft aufgenommen und steigt nach oben. Da die Temperatur immer niedriger wird, je höher es geht, kühlt auch der Wasserdampf ab. In der Grafik kannst du sehen, dass der Wasserdampf kondensiert, wenn er abkühlt. Der Dampf wird also zu etwas größeren Wassertropfen. 
 

Schneekristalle

Damit nun Schneekristalle entstehen können, muss es in der Wolke kalt genug sein. Die kleinen Wassertröpfchen gefrieren, sie sind also nicht mehr flüssig, sondern fest. Anfangs lagern sie sich an einem sogenannten Gefrierkern (das sind winzige Teilchen, z. B. von Staub oder Ruß) an. Außen herum bildet sich dann ein Eiskristall.  

In der Wolke werden die Kristalle immer größer, da sich mehr Wasserdampf an ihnen festsetzt. Sie werden dadurch schwerer und fallen schließlich als Schneeflocke zu Boden. Ist dieser kalt genug, bleibt der Schnee liegen. Bei Temperaturen über 0 Grad schmilzt der Schnee jedoch sofort. Auch wenn auf dem Weg von der Wolke bis nach unten Plustemperaturen herrschen, schmilzt die Schneeflocke und kommt als Regentropfen bei uns an.

Wusstest du das?

Wenn es zu kalt ist, kann kein Schnee mehr entstehen, da die sehr kalte Luft fast keinen Wasserdampf mehr aufnehmen kann. Bei einer Temperatur um 0 Grad auf der Erde ist die Wahrscheinlichkeit am größten, dass es schneit. Damit Schnee entstehen kann, muss die Temperatur also niedrig genug sein, aber nicht zu niedrig, und die Luft muss genug Luftfeuchtigkeit (Wasserdampf) enthalten.

Deine Meinung

  • Ist super
    1052
  • Ist lustig
    672
  • Ist okay
    687
  • Lässt mich staunen
    606
  • Macht mich traurig
    513
  • Macht mich wütend
    701

Eure Kommentare

Profilbild von Gast Profilbild von Gast
Libe Kandersape ih mug dan bariht ser gene abur du mus aut mit forlesen matin …
Profilbild von Gast Profilbild von Gast
😎😎😎😎
Profilbild von Gast Profilbild von Gast
Profilbild von Gast Profilbild von Gast
OMG SO LOL AND COOL 😎 
Profilbild von Gast Profilbild von Gast
Dear Kinder Sache, I really like ur stuff but could you please 🥺 do some in English?     Thank u, Katrin
Profilbild von Gast Profilbild von Gast
Alles ist seehr hilfreich und super und lustig 😝 und toll und ich liebe es soo sehr liebe Kindersache ihr seid soo niedlich und I love u soo viel !!!!<3<3<3
Profilbild von Gast Profilbild von Gast
Love it thanks I only needed to use a translator for the text about snow! ❄️
Profilbild von Gast Profilbild von Gast
Es ist richtig Super und lustig!
Profilbild von Gast Profilbild von Gast
Alle Kommentare sind Super !Außer die blöden wie:Alle Kommentare sind schlecht!
Profilbild von Gast Profilbild von Gast
Liebe Kindersache.de dieser Bericht über Schnee war sehr hilfreich für mich! Danke!😃😃😃😃😃😃😃😃😃😃😃😃😃😃😃😃😃😃