Natur und Mensch

Wir­bel­sturm

Zyklon, Hurrikan, Taifun

Diese drei Wörter wirst du sicher schon irgendwann gehört haben. Sie bezeichnen im Grunde alle dasselbe. Man nennt nämlich einen Wirbelsturm, der sich auf dem Wasser gebildet hat, Zyklon. In Asien heißen diese Zyklone Taifune und treten im Raum des nördlichen Pazifiks in der Nähe von China und Japan auf. In Nordamerika werden die Wirbelstürme Hurrikans genannt. Sie kommen  hauptsächlich in den Südstaaten der USA und in der Karibik vor.

Diese Wirbelstürme treten nur in der Nähe des Äquators auf. Außerdem nur zu einer bestimmten Jahreszeit im Herbst, wenn dass Wasser besonders warm ist. Das passiert regelmäßig jedes Jahr. Das warme Wasser verdunstet sehr schnell und die warme und feuchte Gewitterluft steigt schnell nach oben. Von außen strömt kalte Luft nach.

Durch eine Kraft namens "Corioliskraft" wird die aufsteigende Luft zusätzlich in Drehung versetzt. Das ist die Kraft, die entsteht, weil sich die Erde langsam um ihre eigene Achse dreht. Es entsteht ein Wirbel, der sich ständig vergrößert. Zusätzlich wandert der Wirbel entgegen der Erddrehung. Wenn er auf Land trifft, dann wird er langsam schwächer.

Tornados, Windhose, Wasserhose, Twister

Tornados oder die kleineren Windhosen bilden sich auf dem Land. Auch sie brauchen Hitze und funktionieren fast nach dem gleichen Prinzip. Im Unterschied zu den Hurrikans bestehen sie jedoch nicht aus feuchter Luft. Die Luft kühlt sich auf dem Weg nach oben stark ab und stürzt nach unten, so dass der bekannte Trichter entsteht.

Warum sind Hurrikans so gefährlich?

Erstens natürlich wegen des Windes! Der Hurrikan „Katrina“ erzeugte einen Sturm von über 220 km/h. Wenn du schon mal beim Autofahren deine Hand aus dem Fenster gestreckt hast, dann wirst du merken, dass selbst bei 60 oder 70 Kilometer auf der Landstraße der Wind sehr stark ist. Auf der Autobahn bei 120 km/h reißt es dir bereits den Arm weg. Bei über 220 km/h wäre der Winddruck noch ein Vielfaches größer. Dazu kommt noch das Wasser. Nicht nur, dass der Sturm eine Flutwelle vor sich her schiebt. Da die Wolken im Hurrikan mit Wasser vollgesogen sind, erzeugt er Regenfälle, die wie eine starke Dusche wirken und das Land unter Wasser setzen. 

Was kann man tun?

Man kann Wirbelstürme nicht verhindern. Die Menschen könnten jedoch verhindern, dass die Stürme so stark werden. Mittlerweile ist bewiesen, dass der hohe Energieverbrauch in Form von Benzin, Kohle und Öl die Erde aufheizt.

Das passiert nicht direkt, sondern durch die Abgase. Die sorgen dafür, dass die Sonnenstrahlen wie in einem Treibhaus die Luft aufheizen. Gerade die USA verbraucht aber sehr viel Energie. Und die amerikanische Regierung will daran auch nichts ändern. Dabei können ein oder zwei Grad Temperatur schon einen großen Unterschied machen.

Das zweite Problem ist die enge Besiedelung von Küsten und Landstrichen, die unter dem Meeresspiegel liegen. Gerade in Amerika, aber auch in Asien und Indien lassen sich mehr und mehr Menschen direkt an der Küste nieder. Manche Küstenbereiche, wie in Bangladesh, werden regelmäßig überflutet. Dadurch gibt es immer viele Opfer bei Naturkatastrophen.

Deine Meinung

  • Ist super
    467
  • Ist lustig
    253
  • Ist okay
    214
  • Lässt mich staunen
    282
  • Macht mich traurig
    188
  • Macht mich wütend
    339

Eure Kommentare

Profilbild von Gast
die kinder die "super" eingetibt haben solten sowas in echt erleben den es ist sehr gefährlich und schlimm für menschen und tiere
Profilbild von Gast
Habe keine Antwort auf meine Frage bekommen 😑😤
Profilbild von Gast
das ist blöd....es gibt keine Antwort auf die Frage.!
Profilbild von Gast
Ihr gab es keine Antwort auf meine Frage !😢☹️☹️😒
Profilbild von Gast
Profilbild von Gast
das ist blöd
Profilbild von Gast
Profilbild von Gast
soory
Profilbild von Gast
Profilbild von Gast
Danke