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Re­de­wen­dun­gen

Ins Fettnäpfchen treten

Bedeutung: Wenn du beispielsweise ein Thema ansprichst, welches der anderen Person unangenehm oder sogar verletzend ist, bist du ins Fettnäpfchen getreten. Das kann ganz schön peinlich sein!

Herkunft: Das Fettnäpfchen stand früher in vielen Haushalten an der Eingangstür und wurde benutzt, um die Lederschuhe einzufetten. Tappte jedoch jemand mal in den Napf oder stieß ihn sogar um, gab es eine ziemliche Sauerei.

Schmiere stehen

Bedeutung: Wenn du jemanden einen Streich spielst, ist es wichtig, dass eine Person aufpasst, dass euch niemand erwischt. Derjenige steht dann Schmiere.

Herkunft: Das Wort Schmiere kommt dabei aus dem Jiddischen („schimro“) und bedeutet „Wache“ oder auch „Bewachung“. Dem deutschen Wort Schmiere wurde es angeglichen.

In den sauren Apfel beißen

Bedeutung: Du musstest bestimmt schon mal eine Sache tun, die du gar nicht machen wolltest - aber dir keine Wahl blieb. Hausaufgaben sind ein mögliches Beispiel. 

Herkunft: Wo die Redewendung herkommt ist nicht so genau bekannt. Der berühmte Reformator Martin Luther benutzte diesen Satz aber bereits in seinen Brief an den Kurfürsten.

Einen Vogel haben

Bedeutung: Diese Redewendung kennt doch jeder. Wenn du zum Beispiel komische Dinge erzählst oder Unsinn machst, könnten andere Leute dir sagen, dass du einen Vogel hast.

Herkunft: Der Ursprung dieser Redewendung geht an einen Aberglauben zurück. Früher wurde behauptet, dass Vögel für Geisteskrankheiten verantwortlich seien und sich direkt im Kopf einnisten würden.

 

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