Politik

Wer ist Ma­la­la?

Aus Malalas Leben

Malala Yousafzai möchte allen Menschen auf der Welt von der Ungleichbehandlung von Jungen und Mädchen erzählen. Sie setzt sich dafür ein, dass Mädchen die gleichen Rechte wie Jungen bekommen. Schon als Kind war es für sie sehr wichtig, in die Schule gehen zu können und zu lernen. Doch das war in Pakistan nicht selbstverständlich. Als die Terrorgruppe „Taliban“ in ihrer Heimat die Macht übernommen hat, wurde allen Mädchen verboten, die Schule zu besuchen.
 
Malala hat dagegen gekämpft. Tapfer hat sie die Verbote missachtet und ist weiter in die Schule gegangen. Nicht nur das: sie forderte alle Mädchen auf, dasselbe zu tun. Außerdem setzte sie sich zusammen mit ihrem Vater, der damals Schuldirektor war, für die Bildung der Mädchen ein.

Mit 11 Jahren schrieb sie heimlich einen Blog bei der BBC, einem englischen Fernsehsender. Sie informierte darüber, was in ihrer Region geschah seit die Taliban an die Macht gekommen waren. Ein Journalist wurde auf den Blog aufmerksam und interviewte Malala im Fernsehen. Dadurch erlangte sie Berühmtheit. Mit ihren Ansichten über das Schulrecht für Mädchen machte Malala sich Feinde in ihrer Heimat. Im Jahr 2012 wurde sie von den Taliban angeschossen. Mit viel Glück hat sie den Anschlag überlebt. Seitdem lebt sie mit ihrer Familie in Großbritannien, denn in ihrer Heimat Pakistan ist es zu gefährlich für sie.
 

Malala kämpft weiter

Malala Yousafzai spricht seit dem Attentat viel über Rechte von Mädchen und Frauen. Im Jahr 2013 hielt sie eine Rede vor den Vereinten Nationen:
 

„Ein Kind, ein Lehrer, ein Buch und ein Stift können die Welt verändern.“, sagte sie.

 
Malala plädiert für das Recht auf Bildung für alle, wie es die UN-Kinderrechtskonvention festschreibt. Denn es gibt immer noch weltweit 60 Millionen Mädchen, denen dieses Recht verweigert wird. Seitdem hat sie viele Auszeichnungen und Ehrungen von verschiedenen Organisationen erhalten. Die wohl größte Auszeichnung war der Friedensnobelpreis, den sie 2014 erhielt. Mit nur 17 Jahren ist Malala die jüngste Person, die jemals den Friedensnobelpreis bekam. Auch kindersache hat über die großartigen Erfolge der Kinderrechtlerin schon mehrfach berichtet:
 
"Heute ist Malala-Tag" - ihre Rede vor den Vereinten Nationen
"Friedensnobelpreis für Malala!" - ihre intentionale Auszeichnung
 

Buch: „Ich bin Malala“

In ihrem Roman „Ich bin Malala“ wird die Geschichte ihres bisherigen Lebens erzählt. Es gibt sehr viele geschichtliche Informationen zu ihrem Heimatland Pakistan. Zum Teil sehr erwachsen geschrieben berichtet Malala über kulturelle und religiöse Hintergründe und geschichtliche Begebenheiten. Ein durchaus lehrreiches Buch, das die Vielfältigkeit des muslimischen Glaubens erklärt. Zu empfehlen ist das Buch für ältere Kinder.  

 

Film:  „Malala - Ihr Recht auf Bildung“

Der Dokumentarfilm berichtet über das Leben von Malala und ihrem Kampf für mehr Rechte der Mädchen. Ihre Lebensgeschichte wurde aufgegriffen und Höhepunkte ihres bisherigen Lebens, wie die Rede vor der UN dokumentiert. Der Film zeigt Malala als Kinderrechtsaktivistin und gleichzeitig als ganz normalen Teenager, der noch zur Schule geht.  
Der Film ist ab 6 Jahren freigegeben und seit dem 22. Oktober 2015 in den Kinos zu sehen.

 

Wie findest du es, dass Malala sich schon als Kind so sehr für die Rechte der Mädchen eingesetzt hat?

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Eure Kommentare

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super gut rechachiert weiter so
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Sehr tolle recherche hat uns nicht geholfen    LG Leon  
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super artikel sehr hilfreich Grüße Leon
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Diese Seite hat uns sehr für unsere Reli Präsentation geholfen, danke
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Wir finden das sehr Stark von ihr!!! Wir wünschen Malala weiter hin alles gute und viel Mut Liebe grüsse Schule Herbligen
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Wir finden es toll wie sie sich einsetzt. Drotz ihrer schlimen Vergangenheit.
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ich finde das noch mutig aber igendwi blöd das ein kind so viel zu sagen hat