UN-Kinderrechtskonvention

Ar­ti­kel 17: In­for­ma­tio­nen, Me­di­en

Zu diesem Zweck werden die Vertragsstaaten

1. die Massenmedien ermutigen, Informationen und Material zu verbreiten, die für das Kind von sozialem und kulturellem Nutzen sind und dem Geist des Artikels 29 entsprechen;

2. die internationale Zusammenarbeit bei der Herstellung, beim Austausch und bei der Verbreitung dieser Informationen und dieses Materials aus einer Vielfalt nationaler und internationaler kultureller Quellen fördern;

3. die Herstellung und Verbreitung von Kinderbüchern fördern;

4. die Massenmedien ermutigen, den sprachlichen Bedürfnissen eines Kindes, das einer Minderheit angehört oder Ureinwohner ist, besonders Rechnung zu tragen;

5. die Erarbeitung geeigneter Richtlinien zum Schutz des Kindes vor Informationen und Material, die sein Wohlergehen beeinträchtigen, fördern, wobei die Artikel 13 und 18 zu berücksichtigen sind.

 

Was Leo und Lupe dazu sagen...

Internet , Radio, Fernsehen und Zeitungen bieten viele Möglichkeiten, uns über alle möglichen Themen zu informieren! Diese Medien sind auch für Kinder sehr wichtig! Hier bei uns Zuhause, in der Schule oder in der Stadt sind wir überall von ihnen umgeben!“, erklärt Frau Schramm.

„Heute habe ich einen Artikel im Internet über die Überschwemmungen in Thailand gelesen! Den hatte ein Mädchen aus den USA geschrieben! Das ist super!“, erzählt Lupe.

„Wir können durch das Internet viele Informationen aus allen Ländern der Welt erhalten! Der Staat sorgt dafür, dass Kinder Zugang zu diesen Medien haben. Darum arbeiten die Länder zusammen! Sie setzen sich auch dafür ein, dass Verlage Zeitschriften und Bücher herausgeben, die speziell für Kinder sind. Dabei ist es wichtig, dass die Informationen kindgerecht sind!“, meint Leos Mutter. „Genau, es ist total ätzend, wenn die Erwachsenen sich immer so komisch ausdrücken! Das versteht doch keiner!“, beschwert sich Leo. 

„Im Radio, Fernsehen oder Internet muss aber so berichtet werden, dass die Informationen auch Kinder verstehen, die eine Sprache sprechen, die nicht so bekannt ist!“, meint Frau Schramm. „Ich finde, es sollte viel mehr Angebote für Kinder geben!“, erklärt Leo.

„Ihr könnt schon super mit dem Internet umgehen. Aber es gibt auch Menschen, die euch schaden wollen“ Darum ist es wichtig, dass der Staat euch auch vor gefährlichen Inhalten schützt!“, stellt Frau Schramm fest.
 

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