UN-Kinderrechtskonvention

Ar­ti­kel 2: Al­le Kin­der sind gleich!

Die Vertragsstaaten treffen alle geeigneten Maßnahmen, um sicherzustellen, daß das Kind vor allen Formen der Diskriminierung oder Bestrafung wegen des Status, der Tätigkeiten, der Meinungsäußerungen oder der Weltanschauung seiner Eltern, seines Vormunds oder seiner Familienangehörigen geschützt wird.

Was Leo und Lupe dazu sagen...

Leo und Lupe haben Lupes Mutter dazu überredet, dass sie gemeinsam alle Rechte für Kinder besprechen wollen. Schließlich wollen die beiden genau wissen, welche Rechte sie eigentlich haben. Gespannt warten sie bis Lupes Mutter von ihrer Arbeit kommt und lesen gemeinsam den zweiten Artikel durch.„In dem ersten Teil der Regelung geht es darum, dass die Rechte ohne Einschränkung für alle Kinder gelten! Alle Kinder sind gleich und müssen geschützt werden! Egal, ob Junge oder Mädchen, egal welche Hautfarbe oder welchen Glauben sie haben“, erzählt ihnen Frau Roth.

„Lupe darf also nicht mehr als ich, nur weil er ein Junge ist?“, fragt Leo. „Genau!“, stimmt ihr Frau Roth zu. „Alle Kinder haben dieselben Rechte! Es spielt dabei auch keine Rolle, wie viel Geld sie haben oder welche Sprache sie sprechen“, erzählt sie weiter.

„Und ist es auch egal, aus welchem Land sie kommen?“, will Lupe wissen. Schließlich wurde sein bester Freund Tayfun in der Türkei geboren, bevor er mit seinen Eltern nach Deutschland kam. „Auch das ist nicht wichtig! Hier hat Tayfun dieselben Rechte wie ihr“, antwortet ihm seine Mutter.

„Außerdem schützen die Mitglieder der UN-Kinderrechtskonvention nicht nur gesunde Kinder, sondern auch kranke Kinder“, erzählt seine Mutter weiter. „Es gibt viele Kinder, die nicht so gut laufen, sehen, sprechen, hören oder können wie ihr. Daher ist es ganz wichtig, dass diese Kinder geschützt werden.“
„Der zweite Teil des Artikels sichert allen Kindern Schutz zu, einerlei, was ihre Eltern machen, was sie arbeiten, wie viel sie verdienen oder was sie sagen“, fügt Frau Roth hinzu.

„Das finde ich gut!“, sagt Lupe. „Denn Kinder können doch nichts dafür, wenn ihre Eltern etwas Falsches machen oder sagen“ Leo gibt Lupe da vollkommen Recht. „Genau! Und nur, weil meine Mama nicht soviel verdient, darf ich trotzdem genau soviel wie du“, stellt sie überzeugt fest.
 

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Eure Kommentare

hi

Ich habe eine Frage: was ist wenn ein Kind nicht zur Klassenfahrt darf weil die auf sich nicht gewährleistet werden kann ist dieses Kind dann nicht gleich? Nur weil es irgend etwas nicht so gut kann wie die anderen? Filiz

[Anmerkung der Redaktion: Hallo! Das darf eigentlich nicht sein. Wenn ein Kind in einer Klasse eine Behinderung hat, muss sich darum gekümmert werden, dass genauso an Klassenfahrten und Ausflügen teilnehmen kann, wie alle anderen auch. Da müssen sich die Lehrer kümmern und eine Lösung finden (zum Beispiel die Eltern des Kindes mit auf Klassenfahrt nehmen). Viele Grüße, dein ks-Team]

In meiner Klasse werde ich und den Lehrern so behandelt wie die anderen. Obwohl meine Eltern schon viele falsche Dinge geben die Schule behauptet haben. Meine Klassenkameraden ärgern. Aber Zwar oft damit. Aber ich werde trotzdem nicht bevorzugt/benachteiligt.

Ich mag alle, die aus Europar kommen

ich finde es auch,das es eigentlich egal ist, wer aus welchem land kommt.jeder hat gleiche rechte.

alle kinder müssen wie die eltern gleichberechtigt sein ! kinder haben/müssen rechte HABEN !!!

find ich gut, dass kinder auch rechte haben ;)

cool

Wortlaut easy

guter text finde ich gut, dann weiß ich auch mal, was für rechte ich habe :-D