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Ant­ark­ti­sches Eis schmilzt zu schnell

Schlimmer als erwartet

Am Montag hat das  Magazin „Proceedings of the National Academy of Sciences“ eine Studie über das Schmelzen des antarktischen Eises veröffentlicht. Die Antarktis umschließt sowohl den Südpol als auch die größte Eiswüste der Erde. Mithilfe von Luftaufnahmen der NASA und Satellitendaten konnte ein internationales Forscherteam feststellen, dass das Eis dort derzeitig sechsmal schneller schmilzt als in den 80er Jahren. Von 1997 bis 1990 wurde aufgezeichnet, dass 40 Milliarden Tonnen Eis geschmolzen waren. Zwischen 2009 und 2017 ist diese Menge auf 240 Milliarden Tonnen angestiegen. Damit übersteigen die neusten Zahlen die Erwartungen der Forscher. Als Ursache für das beschleunigte Schmelzen sehen die Forscher vor allem den durch die Menschen verursachten Klimawandel.

Ostantarktis stark bedroht

Während der Forschungen für die Studie wurde eine weitere beunruhigende Tatsache festgestellt. In den östlichen Gebieten der Antarktis wurden in den vergangenen Jahren bisher nur kleine Eisverluste beobachtet. Das Eis in diesen Regionen ist wesentlich dicker und flächendeckender als in der Westantarktis und wurde daher als weniger gefährdet eingestuft. Nun wiesen die Forscher jedoch auch hier ein immer schneller voranschreitendes Schmelzen zahlreicher Gletscher nach. Schmilzt die Ostantarktis irgendwann vollständig, würde der Meeresspiegel weltweit zwischen 50 bis 100 Meter ansteigen. Das würde nicht nur den Lebensraum vieler Tiere auslöschen, die in der Antarktis leben (zum Beispiel die Pinguine), sondern auch die Menschen in große Gefahr bringen.

Wusstest du schon, dass die Antarktis so gefährdet ist?  

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Eure Kommentare

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Das war eine gute Idee   
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OHGOTT
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das ist schreklich
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Schieben wir die Antarktis einfach woanders hin!