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Be­nin-Bron­zen ge­hen zu­rück an Ni­ge­ria

Nigeria und Deutschland unterzeichnen Abkommen 

Heute wird das sogenannte Rückführungsabkommen von Deutschlands Außenministerin Annalena Baerbock und nigerianischen Amtskollegen in Berlin unterzeichnet. Der Vertrag legt fest, dass der größte Teil der geraubten Benin-Bronzen wieder in den Besitz Nigerias übergeht. Insgesamt sind das über 1130 Kunstwerke, Meisterwerke afrikanischer Kunst, aus fünf großen deutschen Museen. In Europa denken inzwischen viele Fachleute, dass die geraubten Kunstwerke (sogenannte Raubkunst) an die Herkunftsländer zurückgegeben werden müssen. Als Bronze bezeichnet man einen Kunstgegenstand aus dem Material Bronze.

Die Geschichte der Bronzen 

Die wertvollen Kunstwerke wurden 1897 im ehemaligen Königreich Benin (heute Nigeria) geraubt. Britische Truppen marschierten in das Königreich ein. Der Königspalast wurde niedergebrannt, die Stadt Benin City fast vollständig zerstört und unzählige Skulpturen von den Truppen mitgenommen. Teile der geraubten Schätze gelangten nach Deutschland, das sich die weltweit zweitgrößte Sammlung sicherte. 

Bereits vor 100 Jahren forderte das ehemalige Königreich Benin die Bronzen zurück, doch die Forderungen wurden in Europa lange Zeit nicht gehört. Die Bronzen sollen in verschiedenen Museen in Nigeria, auch im wieder aufgebauten Königspalast in Benin City, ausgestellt werden. 

Hast du schon mal eine der Benin-Bronzen im Museum gesehen? 

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Eure Kommentare

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Nein
Ich glaube ich habe schon solche Statuen gesehen. Es ist echt gemein wie viel früher geklaut wurde, aber ich froh froh dass es jetzt wenigstens zurück gegeben wird. Aber ich habe eine Frage, warum nur fast alles und nicht alles?