Nachrichten

Französische Bank soll Millionen an Opfer von Sudan-Krieg zahlen

Gericht verurteilt Bank, weil sie der Diktatur im Sudan half

Die französische Bank BNP Paribas wurde von einem US-Gericht zu hohen Zahlungen verurteilt. Der Grund: Die Bank hatte dem Ex-Diktator des Sudans Omar al–Bashir ermöglicht, Waffen zu kaufen. Eigentlich durfte sie das nicht, weil die USA nicht mit der Diktatur im Sudan handeln wollte. Diese Waffen hat der Diktator dann gegen seine eigene Bevölkerung genutzt. Das Gericht wirft der Bank deshalb vor, dass sie die schlimmen Taten der Regierung erst möglich gemacht hat.  

20 Millionen Dollar für Opfer aus dem Sudan

Geklagt haben drei Geflüchtete aus dem Sudan, die nun in den USA leben. Jetzt steht das Ergebnis fest. Sie erhalten Entschädigungen von BNP Paribas. Insgesamt beträgt die Höhe 20 Millionen US-Dollar. Momentan leben etwa 20 Tausend weitere sudanesische Flüchtlinge in den USA. Auch sie hätten ein Recht, gegen die Bank zu klagen.  

Die Situation im Sudan ist schon lange schwierig. Vor Gericht werden Handlungen aus den 1990ern und 2000ern besprochen. Seit 2019 ist Omar al–Bashir nicht mehr an der Macht. Er wurde vom Militär abgesetzt. Trotzdem ist die aktuelle Lage im Sudan sehr schlecht. Momentan gibt es dort eine große humanitäre Krise. Deshalb rufen die Vereinten Nationen (UN) dazu auf, dass die Welt den Menschen im Sudan helfen muss.

Was hast du von der Situation im Sudan mitbekommen? 

Lies nach!

Deine Meinung

  • Ist super
    64
  • Ist lustig
    52
  • Ist okay
    60
  • Lässt mich staunen
    49
  • Macht mich traurig
    69
  • Macht mich wütend
    52

Eure Kommentare

Au Backe! Crass!!!