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Friedensnobelpreis geht an Politikerin aus Venezuela

María Corina Machados Einsatz für die Demokratie 

Der Friedensnobelpreis geht in diesem Jahr an die venezolanische Politikerin María Corina Machado. Das verkündete das Nobelkomitee am Freitag. Die Politikerin setzt sich seit Jahrzehnten für Demokratie und freie Wahlen in Venezuela (Südamerika) ein. Dafür wurde sie mehrfach festgenommen. Machado gilt als eine der wichtigsten politischen Gegnerinnen des Präsidenten Nicolás Maduro. Dafür wurde sie aus dem Parlament und später von den Präsidentschaftswahlen ausgeschlossen. Seit 2024 lebt sie wegen Morddrohungen versteckt.   

Auszeichnung für den Frieden 

Der Friedensnobelpreis wird seit 1901 jedes Jahr vergeben. Im Gegensatz zu den anderen Nobelpreisen findet die Verleihung in Oslo statt. Der Friedensnobelpreis geht an Menschen oder Organisationen, die besonderes für den Frieden geleistet haben. Mit der Auszeichnung erhalten die Preisträger und Preisträgerinnen elf Millionen Kronen (fast eine Million Euro). Im Gespräch um den Nobelpreis waren auch die Organisationen Reporter ohne Grenzen, das UN-Flüchtlingshilfswerk UNHRC und das westafrikanische Friedensnetzwerk WANEP. 

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Eure Kommentare

Ich finde es irgendwie unfair, das Menschen die sich für den Frieden einsetzen, ausgeschlossen oder bedroht werden!