Hungersnot in Gaza
Hunger in Gaza-Stadt
Seit Oktober 2023 herrscht im Gazastreifen Krieg zwischen dem israelischen Militär und der Terrororganisation Hamas. Die Vereinten Nationen (UN) haben die Lage in Gaza-Stadt als Hungersnot eingestuft. Das ist die fünfte und höchste Stufe. Davor galt im ganzen Gazastreifen die Stufe vier “Notfall”. Die Menschen dort haben zu wenig Essen und Trinken. Außerdem gibt es kaum Zugang zu medizinischer Hilfe und Medikamenten. Laut der UN könnte Israel etwas gegen die Hungersnot tun. Zum Beispiel, indem sie mehr Hilfslieferungen ins Land lassen.
Israel weist Hungersnot zurück
Die israelische Regierung bestreitet alles. Sie sagen, dass es keine Hungersnot gibt und dass Lebensmittellieferungen nicht blockiert werden. Israel behauptet, sie würden Essen nach Gaza liefern. Hilfsorganisationen sagen aber, dass es viel zu wenig Essen ist. Israel behauptet auch, dass Lieferungen gestohlen werden, bevor sie bei den Menschen ankommen. Es macht dafür die Hamas verantwortlich. Die UN sagt aber, dass vor allem hungernde Menschen Lieferungen stehlen.
Viele Länder fordern, dass Israel mehr Hilfe nach Gaza lässt und es einen Waffenstillstand geben soll. Eine Hungersnot zu bewirken, ist nämlich ein Kriegsverbrechen.