Ostermärsche 2023
Ostern: Marschieren für den Frieden
Mehr als 120 Ostermärsche fanden am Osterwochenende in ganz Deutschland statt. In Städten wie Berlin, Köln und Leipzig, aber auch in kleineren Orten gingen Menschen für den Frieden auf die Straße. Wie auch im letzten Jahr drehte sich alles um den Krieg in der Ukraine. Insgesamt sprachen sich Tausende gegen Krieg und Aufrüstung, also immer mehr Waffen, aus. Viele Demonstrierende fordern von der Bundesregierung, sich mehr für Friedensverhandlungen zwischen der Ukraine und Russland einzusetzen.
Die Friedensbewegung ist gespalten
Die Teilnehmenden der Friedensbewegung sind nicht alle einer Meinung. Das liegt an den Waffenlieferungen der Bundesregierung an die Ukraine. Deutschland sendet Waffen, damit sich die Menschen dort gegen die russischen Angreifer verteidigen können. Viele der Demonstrierenden sind damit nicht einverstanden. Sie riefen laut “Frieden schaffen ohne Waffen”. Alle sind sich aber darin einig, dass der Krieg in der Ukraine so schnell wie möglich enden soll.
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Was sind Ostermärsche?
Demonstrationen für Frieden gibt es in Deutschland schon lange. Die Ostermärsche sind Teil einer großen Friedensbewegung. Die Idee dazu stammt aus Großbritannien aus den 1950er-Jahren. In Deutschland startete 1960 der erste Ostermarsch. Teilnehmende demonstrierten damals gegen Atomwaffen.
In Zeiten des Kalten Krieges Anfang der 1980er-Jahre nahmen Hunderttausende Menschen an den Ostermärschen teil. Auch heute protestieren Menschen am Osterwochenende für den Frieden, allerdings sind es viel weniger Demonstrierende. Vor allem ältere Menschen beteiligen sich an den Kundgebungen gegen Krieg und Aufrüstung.
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