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Präsidentschaftswahl in Brasilien: Lula gewinnt

Bolsonaro möchte Wahlsieg nicht anerkennen 

In Brasilien hat Luiz Inácio Lula da Silva die Präsidentenwahl gewonnen. Lula gehört einer linken Partei an und ist bereits seit mehreren Jahren Präsident des Landes. Bei der Stichwahl am Sonntag erhielt er rund 52 Prozent der Stimmen und startet seine vierte Amtszeit. Sein Gegner Flávio Bolsonaro steht für eine rechte Politik. Er möchte das Wahlergebnis für ungültig erklären lassen. Er kritisiert, dass die Wahllokale an einigen Orten länger offen hatten als geplant. Beide Kandidaten hatten das vorher entschieden wegen des Wetters. Es ist noch offen, ob sein Antrag erfolgreich sein wird. 

Lula wehrt sich gegen Trump 

Lula kritisiert US-Präsident Donald Trump. Er will weniger Einfluss der USA auf Brasilien. Brasilien soll selbst über seine Zukunft entscheiden können. Trump hatte sich für die Rückkehr der Bolsonaros eingesetzt. Der rechtsextreme Ex-Präsidenten Jair Bolsonaro wurde zu mehreren Jahren Haft verurteilt. Er ließ seinen Sohn dieses Jahr zur Wahl aufstellen. Lulas Wahlsieg ist deshalb auch ein Rückschlag für Trump und seine Verbündeten. Nach der Bekanntgabe des Ergebnisses gingen viele Menschen auf die Straßen, zum Beispiel in den Großstädten São Paulo und Rio de Janeiro. Sie feierten Lulas Sieg. 

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