Das KI-Seepferdchen
Hintergründe
Anfang Oktober hat die Bundesregierung verschiedene Vorschläge zum Thema „Mehr Schutz für Kinder und Jugendliche in den sozialen Medien“ veröffentlicht. Darin wurde unter anderem das KI-Seepferdchen angekündigt. Dabei soll es sich um ein Lernangebot handeln, mit dem Grundschulkindern verständlich der Umgang mit KI beigebracht wird. Dabei sollen sie nicht nur lernen, wie man mit KI arbeitet, sondern auch die Risiken kennenlernen. Diese Maßnahmen sollen dann deutschlandweit umgesetzt werden. Ein genaues Datum, an dem das KI-Seepferdchen eingeführt werden soll, ist aber noch nicht bekannt.
Die Vorschläge
Geplant ist zum Beispiel eine Altersbeschränkung. Plattformen wie Instagram oder TikTok sollen nur noch von Jugendlichen genutzt werden dürfen, die älter als 13 Jahre sind. Ab 13 Jahren sollen dann sogenannte Mini-Konten genutzt werden können. Im Gegensatz zu normalen Social-Media-Konten ist ihre Nutzung eingeschränkt. Zum Beispiel sollen sie nur eine Stunde am Tag nutzbar sein und von den Erziehungsberechtigten eingerichtet werden.
Wichtig: Diese Vorschläge sind noch keine Gesetzesvorlage, sondern nur Handlungsempfehlungen für die Bundesregierung. Das bedeutet, dass sich Experten und Expertinnen zusammengesetzt und überlegt haben, welche Maßnahmen sinnvoll wären. Außerdem arbeitet nicht nur die Bundesregierung an Ideen, um den Schutz von Kindern im Internet zu verbessern. Auch die EU arbeitet an solchen Ideen und plant Einschränkungen für die Nutzung von Social Media.
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