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Studie: Rassismus in Sportvereinen

Nicht alle werden im Sportverein gleichbehandelt 

Eine neue Studie hat Rassismus in Sportvereinen in Deutschland untersucht. Dabei kam heraus: Viele Menschen erleben im Sport Vorurteile. Einige werden wegen ihres Hauttons oder ihrer Herkunft diskriminiert. Sie werden zum Beispiel ausgegrenzt oder beleidigt. Oft wird darüber nicht gesprochen und es wird auch nichts dagegen unternommen. Die Umfrage zeigt, dass fast die Hälfte aller Menschen in Vereinen es unnötig finden, gegen Rassismus zu arbeiten. Forschende meinen, das ist ein Problem. Dann merken viele gar nicht, dass Rassismus falsch ist. Einige Vereine versuchen, das zu ändern.  

Rassismus sind nicht nur einzelne Taten oder Vorfälle. Dazu zählt auch ein ganzes System. Also wie zum Beispiel ein Verein funktioniert und welche Regeln er hat. Oder wie Teams trainiert und wie Spielpositionen vergeben werden. Das zusammen wird auch struktureller Rassismus genannt. 

Was kann man gegen Rassismus tun? 

Die Deutsche Sportjugend (DSJ) ist von den Ergebnissen der Studie betroffen. Sie möchte, dass es gute Stellen gibt, bei denen man sich über Rassismus beschweren kann. Das Forschungsteam schlägt vor, dass Vereine Trainings gegen Rassismus machen. Und dass mehr verschiedene Menschen in wichtigen Gruppen von Sportvereinen mitarbeiten. Außerdem empfehlen Forschende Workshops gegen Rassismus und Selbstchecks in Vereinen. So kann Rassismus besser sichtbar gemacht und über ihn geredet werden. 

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Rassismus hat nichts in Sport zu suchen