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Nächste Woche findet in Brasilien die 30. Weltklimakonferenz (abgekürzt: COP) statt. Dort kommen alle Länder zusammen und diskutieren über Lösungen für den Klimawandel. Der brasilianische Präsident Lula da Silva fordert zum Beispiel mehr Schutz für die Regenwälder. Er möchte, dass Regierungen mehrere Milliarden Dollar zusammentragen. Wenn Länder den Regenwald schützen, sollen sie etwas von dem Geld als Belohnung bekommen. Umgekehrt sollen sie Strafen zahlen, wenn sie den Regenwald weiter zerstören. Brasilien selbst hat vor, bis 2030 die Abholzung vom Regenwald zu stoppen.
Insgesamt ist der tropische Regenwald etwa 10 Millionen km² groß. Er ist das Zuhause von mehr als acht Millionen Tier- und Pflanzenarten – und hilft er dem Klima. Der Regenwald speichert nämlich viel CO2. Wenn der Regenwald zerstört wird, gehen deshalb wertvolle Speicher verloren. Gleichzeitig gelangt neues CO2 in die Luft, weil dabei oft mit gewollten Bränden gearbeitet wird. Das ist schlecht für das Klima.
Länder wie Brasilien, Frankreich und Norwegen haben schon zugesagt, dass sie Geld aufbringen werden. Auch Deutschland findet die Pläne gut, hat aber noch keine Zahlungen versprochen. Ein weiteres Thema der Konferenz sind Länder, die stark vom Klimawandel betroffen sind und weniger Geld haben. Ihnen soll geholfen werden. Regierungschefs und Regierungschefinnen aus vielen Ländern werden zu der Klimakonferenz kommen. Am Freitagabend wird der deutsche Bundeskanzler Friedrich Merz eine Rede über die internationale Klimapolitik vor ihnen halten.
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