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Zwei Flücht­lings­boo­te ge­sun­ken

Kaum Überlebende

Die internationale Organisation für Migration hat bekannt gegeben, dass seit Freitag zwei Flüchtlingsboote im Mittelmeer verunglückt sind. Vor der Küste Libyens sank ein Schlauchboot mit 120 Menschen, weil dem Boot nach 11 Stunden Fahrt die Luft entwich. Bis auf drei Überlebende werden alle vermisst. Libyen schickte zwar ein Schnellboot zur Rettung, doch dieses hatte auf der Hälfte des Weges einen Motorschaden. Das zweite Boot verunglückte zwischen Spanien und Marokko. Die Zahl der Toten liegt bei rund 50. Der deutschen Rettungsorganisation „Sea Watch“ gelang es aber noch, einige Überlebende zu bergen.  

Es muss mehr getan werden

Der Weg über das Mittelmeer zählt als die gefährlichste Route für Flüchtlinge. 2018 ertranken etwa 2000 Menschen. Die meisten Flüchtlinge kommen aus afrikanischen Ländern, in denen schlimme Bürgerkriege herrschen. In Europa erhoffen sie sich ein besseres Leben. Deshalb nehmen viele Familien das Risiko der Bootstouren auf sich. Die Bedingungen auf den überfüllten Überfahrten sind oft extrem schlecht. Auch kommt es vor, dass die Überlebenden von gesunkenen Schiffen zwar geborgen werden können, aber nicht an den europäischen Küsten von Bord gehen dürfen. Sie müssen dann noch weitere Tage auf See warten, denn einige Länder wie Italien nehmen sie nicht mehr auf. Hilfsorganisationen wie „Sea Watch“ oder „Ärzte ohne Grenzen“ rufen nun dringend zum Handeln auf. Es müsse mehr Hilfe vor Ort geben, um solche Unglücke verhindern zu können.

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Ich finde alle neusten Sachen toll   Super weiter so!