Blau Part 12
Fast verschlafen
Ich blieb mehrere Stunden bei Aron. Dann wurde ich rausgeschickt. Ich ging, die Hände in den Hosentaschen. Da merkte ich etwas. Ein kleiner Schlüsselanhänger. Ich schaute drauf. Ein Anhänger mit mehreren Charms. Auf dem einen Stand: ,,Nelly" auf einem anderen war eine 7 - meine Trikotnummer. Und dann war noch ein kleiner 3D Fußball. Ich lächelte und schloss kurz die Augen.
Als ich am nächsten Morgen aufwachte und auf meinen Wecker schaute, erschrak ich. ,,7:01?!", rief ich entsetzt. So schnell ich konnte, schlüpfte ich in irgendein Trikot und eine Jeans. Dann packte ich in Windeseile meinen Ranzen. Ich warf ihn mir über den Rücken und rannte mal wieder.
Gewitterstimmung
Als ich ankam, stieg gerade Emil ein. Ich holte schnell meine Buskarte und stieg ein. Puh. Nochmal Glück gehabt. ,,REKORD!", kam es von Lucas. Ich verbeugte mich. ,,Tada!" Dann setzte ich mich wie immer in den Vierer und lachte wieder mit den Jungs. Plötzlich grollte es.
Ich erschrak mich, so wie die anderen auch. Kurze Pause dann wieder. Plötzlich erleuchtete der Himmel. Ich schluckte. Ich hatte panische Angst vor Gewitter. Bloß wusste das niemand. Ich versuchte irgendwas zu greifen, kam aber nur ins Leere. Ich atmete automatisch immer schneller. Der Bus verschwamm langsam. Ich nahm nur die Geräusche war. ,,Nelly?", fragte in dem Moment Emil. Ich atmete noch schneller. ,,Nelly!", fragte Emil nochmal.
Eine Hand zum fest Drücken
Ich griff nach irgendwas. Ich erwischte eine Hand. Ich griff sie fester. ,,Keine Panik hier hinten. Im Bus sind wir absolut sicher", versicherte uns der Busfahrer. Ich wurde nur ein ganz wenig ruhiger. Ich griff die Hand fester. Ich drehte mich. Emil saß da. Ich kniff seine Hand. Und er lächelte mich an. Mein Herz begann immer ruhiger zu werden. Ich atmete ein und aus. Draußen blitzte und donnerte es. Ich konzentrierte mich nur auf Emil. Nach einer viertel Stunde wurde das Gewitter weniger. Langsam ließ ich Emils Hand los.
,,Sorry. Ich habe bloß so riesig große Angst vor Gewitter", nuschelte ich dann. ,,Das verstehe ich. Alles gut", meinte Emil. Mir fiel ein riesiger Stein vom Herzen.