Eure Geschichten

Cha­mä­le­ons Ra­che #2

Geheimdienstzentrale

Der Wagen war in Sekundenschnelle umzingelt. „Her mit dem Funkgerät!“, sagte der eine. „Wir bringen euch jetzt zum Boss, also keine Sperenzchen, klar?“ Sie wurden in einen alten Schuppen geführt. Als sie aber durch die Tür kamen, sahen sie eine hochmoderne Zentrale. „Ich denke, dass das das Gebäude von unserem Geheimdienst ist“, flüsterte der Polizist ihnen zu. Sie wurden in ein Büro gebracht, wo der Chef schon auf sie wartete.

Unfreundlicher Empfang

Der Raum hatte eine Fußbodenheizung und war mit Bildern an der Wand verziert, die vermutlich alle ein Foto von den Chefs zeigten, die hier mal gearbeitet hatten. Man ging auf Lila-Flausch-Teppichen zu einem Tisch aus reinem Holz. Ein sehr teurer Raum. Außerdem hatte jemand Räucherstäbchen aufgestellt, denn es roch sehr stark. Sie befürchteten, bald umzukippen. Der Polizist wurde grün im Gesicht und stürzte zur Toilette. „Merkt euch den Geruch!“ sagte Sarah. „Das könnte ein wichtiges Indiz sein.“ „Was suchen sie denn hier?“, fragte der Chef, Herr Meier. Es klang so wie: „Haut ab, ihr nervigen Leute!“ Jedenfalls war Herr Meier nicht gerade sehr erfreut. „Es tut uns leid“, begann Moritz. „Wir wollten hier Ermittlungen anstellen im Fall Chamäleon.“ Herr Meier hustete. „Geht es ihnen gut?“, fragte Leander. „Jaja...“, knurrte Herr Meier. „Verschwindet schleunigst hier! Mit Schnüfflern machen wir kurzen Prozess, also zieht Leine!“

Zu spät bemerkt

„Total unfreundlich!“, schimpfte Albert draußen. „Wir sollten wohl einen Bogen hierum machen“, sagte Sarah. „Man sollte den Kerl feuern!“ Als sie sich schließlich abgeregt hatten, fuhren sie zu einer großen Lagerhalle. „Tut mir leid, aber hier darf ich nicht weiter ohne Durchsuchungsbefehl!“, sagte der Polizist. „Kommt, wir steigen hier aus“, sagte Mirjam. Sie zogen sich schwarze Kleidung an und schalteten ihre Taschenlampen an und holten ihr Walkie-Talkies raus. Sie gingen auf die Lagerhalle zu. Innen brannte Licht. Das könnte bedeuten, dass sie ihrer Spur näher kamen. Sie kletterten auf einen Müllhaufen und blickten durch das Fenster. Dort war niemand. Sie waren so verdutzt, dass sie gar nicht merkten, dass sich jemand von hinten anschlich und Ihnen ein Sack über den Kopf warf.

Die Rache von Argus

Als sie wieder aufwachten, fanden sie sich in der Lagerhalle wieder. Sie erblickten Argus, den Juwelendieb, denn sie vor fünf Monaten geschnappt hatten. Mit seinem Messer in der Hand hatte er sicher nichts Gutes vor. Sarah erbleichte. „Du... du willst uns doch nicht etwa verletzen?“ „Oh nein, Süße, ich werde euch nicht verletzen! Ihr habt mich hinter Gitter gebracht und dafür räche ich mich jetzt! Ich werde euch für mich stehlen lassen!“ "Pah. Das wirst du doch nie schaffen!“ „Eine Stunde im Hypnoseraum und ihr werdet mir glauben, ihr macht, was ich will! Hähä!“ "Doch wer nicht hypnotisiert werden will, der kann auch nicht hypnotisiert werden. Ganz einfach. Und warum macht man nicht einfach die Augen zu?"

Klappt die Hypnose?

Aber trotzdem kamen sie hypnotisiert wieder heraus. „Ihr werdet jetzt die Juweliere überfallen!“, sagte Argus. „Ganz und gar nicht!“, sagte Leander. „Pah! Das könnt ihr nicht ändern!“ Doch es gelang ihnen Argus zu überwältigten Er fiel bewusstlos zu Boden. Sie rannten schnell aus der Tür, doch dann bemerkten sie, dass sie auf einem Fluss waren, denn es war ein Rauschen zu hören.

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