Eure Geschichten

Cookie muss ihre Freunde retten - Teil 2

Den ersten Teil hat schon Niah geschrieben, Klick hier: Cookie muss ihre Freunde retten 

Und entschuldige, dass ich bis jetzt nicht mehr so aktiv war. In den Osterferien möchte ich wirklich mehr schreiben. Und jetzt zur Geschichte. Viel Spaß.😉

Verstecken ist nicht immer leicht

Unerkannt versuchte Cookie an den großen Gestalten in Schwarz vorbeizukommen. Gerade wurde die Planke wieder auf's Schiff transportiert und der Anker wurde wieder an die Oberfläche gezogen. Ein paar Minuten spielte Cookie hinter ein paar Fässern „toter Käfer“ bis kaum noch jemand zu sehen war. Schnell aber leise schlich sie auf die rechte Seite des Schiffes. Dort leuchteten Lampen. Es fand wohl gerade eine Besprechung statt. Allerdings war die Stelle ohne Gerümpel, dass Cookie sich nicht nahe genug heranwagen und verstecken konnte, ohne entdeckt zu werden. Ihr wurde kalt und deswegen rieb sie sich wärmend die Hände. Es fing ein wenig an zu leuchten und drei Kekse fielen vor ihre Füße, so das Krümel flogen. Sie erschrak. Stimmen kamen näher… Wahrscheinlich hatten sie das kurze Aufleuchten in der eigentlich düsteren Ecke bemerkt. Schnell griff sie nach den Schokokeksen und versuchte, sich aus dem Staub zu machen, was gar nicht so einfach war, da die Megalodon verdächtig schwankte. Vorsichtig öffnete Cookie die knarzende Tür eines kleinen Häuschens auf dem Schiff und schloss sie schnell hinter sich. In dem Raum sah es aus wie in einer Vorratskammer. Wenigstens würde sie nicht verhungern. Im Eiltempo öffnete sie alle Truhen, bis sie eine fand, die leer war. Da Cookie nicht unglaublich groß war, passte sie perfekt hinein. Hoffentlich würde sie hier niemand finden…

Das große Gewusel

Sie war wohl gestern in der Truhe eingeschlafen. Als Cookie von ein paar Möwen aufgeweckt wurde, war die Sonne bereits aufgegangen. Schnell suchte sie nach ihrem Handy und schaute, wie spät es war. Das Handy ging nicht an! Elektrische Geräte funktionierten hier wohl nicht. Naja, egal. Cookie nahm ihre Kekse von gestern, die sie gestern beinahe verraten hätten. Gleich konnten sie keinen Ärger mehr machen. Mampfend öffnete sie die Tür und erschrak an den ganzen Menschenmassen. Das waren ja viel mehr Leute als gestern! Sobald Cookie sich in das Gedränge getraut hatte, stieß sie schon gleich mit jemanden zusammen. Ein großer Mann mit kalten Augen starrte sie an: „Ich glaube Kinder wie du, sollten sich hier lieber nicht herumtreiben.“ „Ähh, ähh, ja klar.“ Cookie machte, dass sie in Bewegung kam und merkte, dass die Megalodon wohl gehalten hatte. Das erklärte wohl auch die vielen Leute. Wie es wohl gerade ihren Freunden ging? Eine Art Festung erstreckte sich auf dem Festland. Sie hatte so ein seltsames Gefühl. Irgendwie spürte sie ihre Freunde hier. Cookie stolperte über ein Brett, über das man auf einen Steg gelangte.

Mal nicht durch die Tür

Allzu gemütlich war diese Hafenstadt nicht, aber niemand beachtete Cookie, das war Glück! Irgendwie waren alle aufgeregt. Überall wurde getuschelt und gemurmelt bis Cookie die Wörter „Fähigkeit“, „Macht“, „Kinder“ und „Entführung“ heraushörte. Ganz sicher war hier irgendetwas los! Sie begann in Richtung Festung zu rennen. Sie war sehr dunkel und aus Stein gebaut. Außerdem sah sie wirklich sehr alt aus. Cookie sah ein Abwasserrohr. Ein wenig Angst hatte sie schon, aber Probieren ging über Studieren. Sie kletterte also auf Knien in das Rohr. Am Haupteingang hatte sie nämlich zwei Menschen stehen sehen, die ganz und gar nicht danach aussahen, irgendwen durchzulassen. Ein Schmier klebte an ihren Händen, aber sie schaute einfach nicht hin. Das Wichtigste war jetzt ihre Freunde zu finden. Lange Zeit sah Cookie nichts, sie hörte nur das Tippeln von Ratten und ihre Geräusche im Abwasser. Endlich griffen ihre Hände nach einer Stange und sie sah über ihr Licht. Tropfnass und frierend stand sie auf und merkte, dass die Stange, die Sprosse einer Leiter war. Cookie begann hochzuklettern. Je höher sie kam, desto heller wurde das Licht. Irgendwann stieß ihr Kopf gegen einen Gullideckel mit Löchern, durch diesen schien die Sonne. Ein Glück war er locker und Cookie konnte ihn ohne Beschwerden anheben. Vorsichtig lugte sie heraus und merkte, dass sie sich in einem sonnendurchfluteten Keller wiederfand!

Mitten im Nirgendwo

Mit zitternden Knien stieg sie aus dem Loch aus. Nur, was machte ein Gulli im Keller? Außer ihrem Atem war niemand zu hören. Leise versuchte sie, sich an eine Steintreppe heranzuwagen. Hier war wohl niemand. Cookie schaute angeekelt auf ihre nassen, müffelnden Hände. Sie musste sich nach dem Abwasserbad unbedingt mal waschen. Aber nicht jetzt! Sie öffnete die Tür, die am Ende der Treppe war und erschrak. „Hey! Du da! Wie bist du da reingekommen!?“, eine große Frau, die gerade an der Tür vorbeigegangen war, sah sie gereizt an. Cookie wollte schreien, aber ihr Hals war unglaublich trocken. „Ähh, ich, ich habe mich verirrt.“, stotterte sie. „Spar' dir deine Ausreden!“ Sie packte Cookie am Arm. Der Griff der Frau ließ sie nicht los. Cookie war so überrascht, dass sie einfach anfing, zu schreien. Das erschreckte wiederum die Frau, die ihren Griff lockerte. Schnell riss sich das Mädchen los und fing an zu rennen. Sie war wohl mitten in der Festung gelandet. Es war ein riesiges Labyrinth! Sie wusste nicht mehr, wo rechts und links war, wo sie das letzte Mal vorbeigerannt war und sie fühlte sich schrecklich hilflos! Cookie war bestimmt schon dreimal an der einen Ecke vorbeigekommen und irgendwann setzte sie sich einfach hin. Sie konnte nicht mehr! Hier in diesen Gängen würde sie noch verrückt werden.

Gefunden

Cookie war zum Heulen zumute. Sie kam bestimmt nie mehr hier raus! Ihre Freunde waren entführt, ihre Familie war Meilen entfernt und sie hockte wie ein Häuflein Elend in einem dunklem Loch, aus dem man nicht entkommen konnte. Was wohl Miss Evil mit ihren Freunden schon gemacht hatte? Hoffentlich ging es ihnen halbwegs gut, wenn man das mal so ausdrücken konnte. Cookie schreckte plötzlich aus ihren Gedanken. Sie hörte leises Wimmern! Nur leider wusste sie nicht, aus welcher Richtung es kam. Plötzlich hatte sie wieder Mut. Sie stand tapfer auf und lief los, bevor sie die Leute von Miss Evil noch erwischten. Sie rannte eine Treppe hinauf und die Stimmen wurden lauter! Das waren auf keinen Fall Feinde, sie hörten sich wie Kinder an! Waren das ihre Freunde? Futi, Reader und Feelie? Sie stand plötzlich vor einer Tür. Cookie war entschlossen! Sie griff nach dem Türhenkel und wie sie es sich eigentlich schon hätte denken können, war sie verschlossen. Aber es gab ein kleines Fenster an der Tür. Durch das konnte man halbwegs gut gucken. In dem Raum saßen tatsächlich Futura, Feelie und Reader, die sich in einige Ecken des Raumes zurückgezogen hatten. Futura sah furchtbar traurig aus! Cookie konnte es kaum aushalten. Feelie saß neben ihr und schaute zur Tür. Sein Gesicht wurde hoffnungsvoll, als er sie sah.

Die Befreiung

Cookie konnte vor Freude platzen! Sie hatte ihre Freunde gefunden! Den ganzen Weg lang war sie gereist, bis hier! Sie konnte es kaum fassen. „Futi! Feelie! Reader! Hallo, ich bin hier! Ich versuche die Tür aufzukriegen!“ Schnell sprangen alle auf und rannten zur Tür. Futuras Stimme klang dumpf, aber Cookie konnte sie einigermaßen verstehen. „Nein! Cookie! Hier sind überall Wachen unterwegs!“ Cookie hörte nun auch schwere Schritte im Gang und wurde stutzig. Was sollten denn die Leute, der bösen Miss Evil mit ihr machen? Sie um Kekse bedrohen? Sie trat weiter gegen die Tür. Schließlich musste sie sich eingestehen, dass es keinen Sinn machte. Die Schritte kamen schneller näher. Das Mädchen suchte nach irgendeiner Lösung, ein Hebel, ein Knopf, ein ... Schlüssel! Sie spürte tatsächlich etwas unter der rauen Steinfassade. Ein Schlüssel, der die selbe Struktur und Farbe der Wand hatte, rutschte ihr in die Hände. Einen Moment konnte Cookie es nicht fassen, als sie aber die Schritte hörte, die nur gut 20 Meter entfernt waren, steckte sie im Handumdrehen den Schlüssel in das Schlüsselloch und simsalabimm, die Tür war auf. Cookie ließ den Schlüssel fallen und umarmte erstmal Futura. Endlich hatte sie ihre Freunde gefunden, endlich! Doch plötzlich tauchte ein Schatten neben der Tür auf…

Einen Ausweg finden

Alle hielten den Atem an. Wer oder was war das? Die Schritte hielten an und zwei Augen sahen aus dem dunklen Gang herüber. Dann wendeten sie sich ab und wer das auch immer war, ging weiter. Wollten die Helfer von Miss Evil gar nicht für sie arbeiten oder sagte der oder die jetzt den anderen Bescheid? Das war nun aber erstmal nebensächlich! Cookie atmete einmal aus und sagte dann: „Kommt, wir müssen schnell hier heraus und zwar sofort.“ Alle waren ihrer Meinung. „Ähm, wo sollen wir denn lang gehen?“, fragte Feelie. „Ähh, das wüsste ich auch gerne.“, meinte Cookie. „Wisst ihr, ich hatte mich vorhin hier ein bisschen verlaufen.“ „Macht nichts.“, sagte Futura und schaute sich um. „Wie bist du eigentlich überhaupt hier hereingekommen?“, wollte Reader wissen. Auch wenn es Cookie ein wenig peinlich war, sagte sie es: „Also, ich bin ja durch den Abwasserkanal gekrochen.“ Feelie verzog das Gesicht, sagte aber dennoch: „Eigentlich gute Idee. Wir müssen nur einen Gulli finden.“

Der Heimweg

Davon gab es wirklich viele hier. Sie mussten allerdings viermal einen Neuen suchen, da immer alle verschossen waren. Als Cookie das zweite Mal durch den Tunnel kroch, allerdings dieses Mal mit ihren Freunden, erzählte ihr Futura, was bis jetzt passiert war und was nach der Entführung geschah: „Als wir im Hubschrauber waren, haben wir nichts gesehen, uns waren die Augen verbunden und als wir wieder etwas gesehen hatten, waren wir in einer Art alter Bibliothek, dort war es unglaublich staubig und…“ Cookie musste lächeln. Es war ein unglaublich schönes Gefühl, ihre Freunde wieder an ihrer Seite zu haben. Endlich fanden sie eine trockene Stelle, wo sie sich hinhocken konnten. Cookie atmete durch und schloss die Augen, am liebsten wäre sie eingeschlafen. Sie war einfach unglaublich müde und fertig. Sie hob ihre Hand und ließ einen Keks entstehen. Kurz dachte sie über ihre Gabe nach. Es war eigentlich schön so eine einfache, aber dennoch nette Gabe zu haben. Außerdem fand sie es toll, andere damit glücklich zu machen. In der Luft entstanden noch ein paar weitere Kekse, die sie an ihre Freunde gab. „Danke.“, sagten Reader und Futura. Feelie schickte ihr ein glückliches Gefühl. Cookie lächelte sie an sah in Richtung des Ausganges und schon ganz in der Ferne sah man die Sonne und auf den Wellen des Meeres schwankte ein Schiff, die Megalodon, die sie wieder nach Hause bringen würde.

Ich hoffe, euch hat die Geschichte gefallen 😊

LG, eure Schneeeule 🦉

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Eure Kommentare

OMG RICHTIG GUT WERDE ES MORGEN 100 Prozent lesen!!!!!!! 😊😇🙂🙃😉😌😍🥰😘😗😙😚😋😛😝😜🤪😎😀😃😄😁😆😅😂🤣

Hey, ich finde das Konzept mit dem gemeinsamen Geschichten schreiben echt cool und finde eure Geschichte richtig gut Es ist toll, dass ihr so im Teamwork arbeitet. 

Cool! 

Richtig spannend! Ihr seit die ersten, die beide Teile abgegeben haben . Und richtig gut weitergeführt von Niahs Teil, Schneeeule! Und Niah, super weitergeführt von meinem kurzen Anfang . 

Wow, du hast die Geschichte fantastisch zu ende geführt! So ähnlich hatte ich es mir auch vorgestellt!  Ich finde, sie ist insgesamt richtig gut geworden und jetzt bin ich gespannt, was Senga dazu sagt (da es ihr Wettbewerb ist), aber auch die anderen...Und ich finde es auch richtig super, dass du Cookie am Ende noch hast merken lassen, dass ihre Gabe eigentlich auch eine tolle ist und sie keinen Grund hat sich dafür zu schämen.