Eure Geschichten

Das Di­men­si­ons- Por­tal #12

Pfeilangriff unter Wasser

„Oh“, sagte Leander, „die Lage ist brenzlig.“ „Hm“, sagte Franz. „Ja! Das ist es!“, rief Leander plötzlich. „Die Ringe können uns alles essen herbeizaubern! Also auch Luft! Es gehört ja auch zu Essen oder so etwas in der Art! Wir stöpseln sie einfach an unsere Sauerstoffflaschen und tauchen dort ins Wasser!“ „Du mieser, fieser Kerl“, sagte Franz beleidigt. „Die Idee hatte ich auch gerade! Manchmal habe ich das Gefühl, du könntest Gedanken lesen… ah!“ Ihm wurde die Sauerstoffflasche an den Mund gepresst und er sprang mit unter Wasser.

Sie mussten sich jetzt über die Walkie-Talkies unterhalten. „Achtung!“, schrie Ole, doch der Pfeil war zu schnell und traf Leander. „Nein!“, schrien die anderen. Oben hörte man lautes Gelächter. „Hm“, sagte Janosch, „da kann doch etwas nicht stimmen. Sonst würde Blut aus ihm heraustropfen. Warte, ich sehe mal nach. - Aha! Wie ich es mir gedacht habe. Er ist gar nicht tot, sondern nur bewusstlos. Er hatte eine Rüstung um.“ „Na dann ist ja alles gut“, sagte Franz. „Er wacht sogar schon wieder auf!“                                                     

"Leanders" Geheimnis

Also gingen sie weiter. „He“, sagte Leander, „schaut mal, das da sieht aus wie Atlantis! Die Stelle werde ich mir merken.“ „Bald sind wir da“, sagte Ole. „Wir sollten einen Plan entwickeln.“ „Erst, wenn wir uns dort erkundigt haben!“, sagte Leander. „Wie oft muss ich dir das denn noch sagen!“ „Halt!“, sagte Janosch, „du bist uns erst einmal eine Erklärung schuldig, warum du eine Rüstung trägst!“ „Vorsicht ist die Mutter der Porzellankiste.“ Doch man merkte, dass er log, denn seine Stimme zitterte und sein Herz klopfte wie wild. „Raus mit der Sprache!“, riefen sie. „Was ist dein Geheimnis!“ „Das ich nicht der bin, von dem ihr denkt, der ich sei!“, sagte eine raue Stimme. Und an Leanders Stelle stand jetzt anstatt Leander Lucius.

Leander versuchte seine Fesseln zu lösen, doch mit jedem Mucks, den er machte, boxten ihn die Soldaten in den Bauch. Also versuchte er zu schlafen, doch es funktionierte nicht. Nach drei Stunden war er endlich eingeschlafen und wachte fünf Stunden später auf. Zehn Minuten später kam ein Soldat, der zu ihm sagte, er solle mitkommen. „Es gibt jetzt eine Überraschung für dich!“, sagte er, gierig auf die Überraschung. „Du wirst gleich sehen, was es ist!“ Und Leander sah es und bekam es mit bitterer Angst zu tun. Vor ihnen stand ein Henker in einer riesigen Arena, wo ganz viele Soldaten jubelten.

Jetzt konnte ihn nichts mehr retten, dachte er. Auf einmal hagelten es Eisbälle auf die Arena und Janosch rief: „Wir sind hier um dich zu retten! Warte kurz." Und so kam es, dass Leander doch nichts passierte. „Danke", sagte Leander, „ihr habt mir schon wieder das Leben gerettet." „Ach, keine Ursache", sagte Franz, „du hast uns ja auch schon ganz oft gerettet." Und so flogen sie davon, zum Gefängnis vom Teufelsland.

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