Das Dimensions- Portal #13 (letzter Teil)
Der Weg hört nicht auf...
„Wie lange ist es denn noch zum Gefängnis? Wir latschen hier jetzt schon seit drei Stunden durch die Gegend!?“, fragte Ole. „Ach, es ist nicht mehr weit“, sagte Leander. „Warum fliegen wir denn nicht?“, fragte Ilay. „Mensch, weil hier zu hohe Bäume sind“, sagte Janosch. „Und hast du noch nicht bemerkt, dass über uns Spione von Lucius fliegen?“ „Ich habe Hunger“, sagte Leander. „Was, jetzt fängst du auch noch damit an?“, meckerte Franz. „Also gut, machen wir eine kurze Essenspause.“
„Warum isst du nichts?“, fragte Janosch. „Du untersuchst nur diesen Ring, mehr nicht.“ „Ich habe schon meine Gründe“, sagte Leander. „Was soll's“, sagte Ilay, „so bleibt mehr für uns.“ Nachdem sie (alle außer Leander) gegessen hatten, gingen sie weiter.
Am Ende des Tages kamen sie beim Gefängnis an. „Was jetzt?“, fragte Franz. „Schlafen wir, befreien wir die Gefangen oder versuchen Lucius fertig zu machen?“ „Oh, ihr braucht euch gar nicht zu entscheiden“, sagte eine kalte Stimme hinter ihnen. „Jetzt werden wir mal sehen, wer der Auserwählte ist.“ „Ilay“, sagte Ole, „der zittert doch am ganzen Leibe.“ „Falsch“, sagte Lucius, „so ein armseliger Trottel kann mich doch nicht in einem Zweikampf besiegen. Es ist Leander. ER wurde für den Kampf gewählt.“ „Ach ne, ist ja jetzt so was von neu“, sagte Janosch. „Moment mal! Warum hat er denn auf einmal Angst? Er ist doch gar nicht so mächtig?“ „Ich sag´s dir“, sagte Leander, „das ist nicht Lucius, sondern Merlus alias Lucius.“
Freunde schaffen alles!
„Richtig!“, sagte Merlus und verwandelte sich in seine Gestalt. „Doch jetzt wird gekämpft!“ Jetzt schossen Blitze aus Merlus Hand, doch auch Leander konnte auf einmal Blitze schießen. Seine waren weiß, doch die von Merlus schwarz. „Haha!“, sagte Merlus. „Du bist so schwach, du darfst gerne deine Freunde holen.“ „Los!“, sagte Leander, „kommt schnell her! Mit unserer Freundschaft könnten wir es schaffen!“
Zwei Minuten lang kämpften sie, dann wich Merlus Blitz zurück. „W…was geht hier vor?“, stotterte er. „Ganz einfach“, sagte Leander grinsend, „du hast den größten Fehler deiner Laufbahn begangen. Und zwar hast du anscheinend vergessen, dass wenn Freunde oder ein anderer Verbund zusammenkommen, die Macht um das Hundertfache verstärkt! Und jetzt - ade, Merlus!“ Der Blitz hatte den von Merlus weggedrängt, der sofort nach einem hellen Licht zu einer Fliege wurde, die ein Frosch verschluckte.
Ein kurzer Rückschlag
„Juhu, wir haben gewonnen!“, riefen sie. „Denkt ihr“, sagte Lucius hinter ihnen (oder Merlus). „Ich … ich dachte, du wärst tot?“, sagte Franz verdattert. „Der Frosch hat mir ein neues Leben gegeben und jetzt werde ich…“ „Dich umbringen!“, sagte eine Stimme hinter Merlus, der sofort mit einer riesigen Beule in Ohnmacht fiel. „Wer sind sie?“, fragte Leander. „Ich bin der echte Lucius und bringe diesen Kerl in den Knast, wo er auch hingehört. Und ihr wollt sicher zurück in eure Dimension?“ Sie nickten.
„Dann, tschüss!“, sie wurden von einem Rohr eingesaugt und landeten auf dem Fahrradweg. „Jetzt ab zur Jugendherberge“, sagte Leander. Als sie ankommen waren, schauten sie sich den Film an. „Wie langweilig“, sagte Franz. „Ich find unser Abenteuer war besser, oder?“ Die anderen stimmten ihm zu. „Das stimmt“, sagte Leander, „das stimmt.“
ENDE