Eure Geschichten

Davids Tagebuch Teil 5

Mein Tagebuch

Hallo, hier bin ich wieder. Gestern ist noch etwas passiert, was ich euch eigentlich schon gestern erzählen wollte, es aber dann doch erst jetzt tue.

Also, ich habe aufgehört mit Schreiben, und da es dann schon 20:13 Uhr war und es heute sehr aufregend war, bin ich ins Bett. Papa wollte noch ein bisschen was angucken, also setzte er sich aufs Sofa und schaltete den Fernseher ein. Um ungefähr 1:22 Uhr habe ich ein sehr, sehr, sehr lautes Geräusch gehört. Papa konnte es nicht sein, denn der ist schon an meinem Zimmer vorbeigelaufen.

Plötzlich habe ich gemerkt, dass ich nicht mehr in meinem Zimmer am Anfang des Ganges, sondern im großen Schlafzimmer meiner Eltern am Ende des Ganges, lag. Aber wenn ich am Ende des Ganges bin, wohin ist dann Papa gelaufen? Ich meine ja, dass es da gar nicht mehr weitergeht. Was soll ich tun?

  1. Liegen bleiben und warten, bis der Tag anfängt (nächster Abschnitt).
  2. Aufstehen und gucken, wohin Papa gelaufen ist (übernächster Abschnitt).

1. Warten

Ich schließe meine Augen und warte. Es vergehen Minuten, Stunden - ich glaube, ich komme hier nicht mehr raus. Dir gefällt das Ende nicht, dann schnell zurück zur letzten Entscheidung.

2. Aufstehen

Ich fasse all meinen Mut zusammen und stehe langsam auf. Ich sehe auf einmal meine Mama, obwohl die eigentlich noch gar nicht hier sein darf. Mama hat mir dann befohlen, aufzuwachen, doch ich konnte nicht. Ich hatte schon oft Albträume und dann, wenn ich welche hatte, habe ich meine Augen erst ganz zu und öffne sie dann mit einem kräftigen Ruck. Das mache ich auch jetzt und es funktioniert.

Ich liege mit weit aufgerissenen Augen in meinem Bett. Oh Gott! Es war schon 11:44 Uhr. Ich habe mich doch noch mit Papa und Onkel Peter verabredet. Und zwar um 12:15 Uhr. Ich hatte also gerade noch eine halbe Stunde Zeit, und wenn man es genau wissen will, dann eine halbe Stunde und eine Minute. Also stand ich auf und zog mich schnell an, doch ich fand keine Hose mehr. Das war schon voll oft passiert, weil Papa es nicht so gut kann wie Mama, und Mama ja gerade weg ist. Deswegen muss ich jetzt runter und mir eine Hose holen. Das nervt! Ich war eh schon genervt wegen des komischen Albtraums.

Treffen mit Papa

Endlich bin ich am Treffpunkt! Doch als ich in das Gasthaus reinkomme, in dem wir uns verabredet haben, starrt mich Papa an, als ob ich eine Stunde zu spät wäre. Was auch so war, denn es war nicht wie ich dachte 11:44 Uhr, sondern 12:44 Uhr. Ich fragte mich, wie dass sein konnte, doch dann fiel mir ein, dass ich nur 1:44 Uhr gesehen habe, und dann halt vermutet habe, dass da 11:44 Uhr steht.

Wenn ihr euch jetzt fragt, wie ich 1:44 Uhr gesehen habe, dann sage ich euch, dass es so war, weil die Tür offen stand, und dann die fehlende Eins auf der Tür war, doch ich habe nicht auf die Tür geschaut. Ich habe so eine Uhr, die die Uhrzeit auf die Wand wirft, deswegen.

Wie es dann jetzt weitergegangen ist, erzähle ich euch nächstes Mal. Tschüss, bis zum nächsten Mal!

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