Eure Geschichten

Der mysteriöse Hundewelpe, Teil 3

Zusammen eingesperrt

Lilly galoppierte verzweifelt hinter dem Lastwagen her, der zum Glück nicht so schnell war wie sie dachte. Sie hoffte sehr, dass es in der Nähe irgendeinen Stall oder eine Wiese geben würde, wo sie den Tinker lassen könnte. Zum Glück war das der Fall, denn als der Wagen zum Stehen kam, waren sie vor einem großen Haus, gleich daneben eine riesige Wiese mit grünem Gras und bunten Blumen. Als der gruselige Mann ausstieg, merkte er gar nicht, dass Lilly ihm auf der Spur war, er ging nämlich schnell in sein Haus. Das Mädchen nutzte die Zeit und stellte in diesem Moment das Pferd auf die Wiese. Da, wo der Mann ihn vom Fenster aus nicht sehen könnte.

Als er im Haus verschwunden war, sah das Kind durch die Fensterscheibe, dass er den Hund in einem kleinen Raum eingesperrt hatte. Doch schrecklicherweise merkte er, dass Lilly ihn beobachtete und zerrte sie auch in den Raum. Er verschloss die Tür mit den Worten: „Dieser Raum ist der letzte Platz, den du besuchen wirst, kleines Kind." Das machte Lilly sehr große Angst. Doch ängstlicher als Lilly war Pelzy. Er kauerte in einer Ecke und zitterte. Das Mädchen kraulte ihn vorsichtig hinter den Ohren und nahm ihn auf ihre Schoß. Sie streichelte das kleine Tier und da es schon spät geworden war, entschied sie sich einfach mal zu schlafen und den Ausbruch auf morgen zu verschieben.

Fenster einschlagen und nichts wie weg

Am nächsten Tag brachte der Mann ihr zu Mittag eine winzige Schüssel mit Cornflakes ohne Milch, mehr Nahrung bekam sie nicht. Sie überlegte fieberhaft, wie sie diesem Ort entkommen könnte. Und da fiel ihr etwas ein: Der Tinker war ja draußen auf der Wiese, also könnte Lilly ihn anlocken und ihm verständlich machen, dass er mit seinem kräftigen Huf eines der niedrigen Fenster einschlagen könnte. Dann würden sie und ihr pelziger Gefährte fliehen können!

Zu ihrem Glück graste das Pferd gerade vor einem der Fenster und Lilly versuchte ihm durch Handbewegungen zu zeigen, dass er das Fenster einschlagen sollte. Glücklicherweise tat er das auch und sie kletterten zu ihm hinaus. Sie flohen schnell wie der Wind und Lilly nahm sich vor, nie wieder einen Fuß in dieses Haus zu setzen.

Ein paar Tage später hatte das Mädchen nicht nur einen Hund zurückgestohlen, sondern hatte nun auch ein süßes Pferd! Sie lebte glücklich mit ihren Tieren und ihrem Vater bis an ihr Lebensende!

ENDE 

PS: Wenn ihr die Geschichte gut fandet, bewertet sie gut.

Was bisher geschah...

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Eure Kommentare

Ist meine Geschichte gut geschrieben? Ich habe immer Angst das die Redaktion meinen Beitrag (Geschichte!!) nicht freigibt weil ich so schreibe als wäre ich älter, obwohl ich erst 10 bin. Das sagen mir immer die Lehrer und meine Eltern

Cool!

Echt gut! Der arme Hund!

Ich liebe Tiergeschichten!