Eure Geschichten

Ein Trop­fen Ma­gie Teil 2

Auf zum Sonnenberg

„Das hier kann dein Frühstück sein.“ Ich betrachte misstrauisch das Marmeladenbrot das Tante Trude mir zusteckte. „Äh-Danke“ brachte ich hervor. „Zieh deine Jacke an, wir können keine Zeit verlieren. Schließlich kommst du ja morgen an deine neue Schule. Sie liegt hinterm Sonnenberg.“ erzählte sie. Beim Wort „Sonnenberg“ schreckte ich auf. „Cool!“ rief ich. „Gehen wir also durch den Wald?“ (Hab ich schonmal erwähnt das ich es LIEBE im Wald zu sein? Es ist so geheimnisvoll und spannend zugleich) „Ja“ war Tante Trudes Antwort. „Komm.“
 

Es war ein langer Weg durch den Wald, aber es gab immer was neues zu entdecken. „Das war ein echt großer Wald“ sagte ich und sackte aufs Gras. „Komm, wir haben noch den Berg vor uns.“ Sagte Tante Trude. Meine Beine taten weh aber am Ende war es den Weg wert. Der Ausblick war wunderschön, aber als ich ein Schritt nach vorne trat rutschte ich aus. Zum Glück fing Tante Trude mich in letzter Sekunde auf. Ich spähte den Berg hinunter, sah aber nur eine schlammige Strecke auf der ein Brett lag. „Was ist das?“ fragte ich. „Es ist eine Art Rutsche“ antwortete Tante Trude. „Die Kinder aus dem Dorf nutzten sie früher als ich klein war. Schon komisch, das sie erhalten geblieben ist. Es ist aber kaum jemand runtergerutscht. Egal, genug von dem Thema. Willst du mal?“ Ich nickte. „Komm auf dieses Brett.“ Tante Trude schien alles genau zu wissen. „Ich stoß dich ab.“ 

Geheimnissvoller Nebel

 Es fühlte sich komisch an auf dem wackeligen Brett zu sitzen. Als Tante Trude mich abstieß passierte zuerst nichts. Bald war ich aber schon richtig schnell und raste den Berg förmlich hinunter. Dann sah ich auf einmal das Ende vor mir. Zum Glück lag dort ein Blätterstapel. Auf einmal flog ich durch die Luft und drehte mich wie ein Wirbelsturm. Das war doch gar nicht möglich! Plötzlich schlossen sich meine Augen wie automatisch und ein spürbarer Nebel breitete sich um meine Schultern aus.  Dann ging alles sehr schnell und ich lag auf einmal im Matsch. Ich sah mich um. Ich war definitiv am Ende, aber der Blätterstapel war nirgends im Sicht. Auf einmal stand Tante Trude neben mir. „Gehen wir?“ fragte sie mich. „Kl-Klar“ stotterte ich. „Da war gerade ein-ein“ Irgendwie konnte ich das Wort „Nebel“ nicht sagen. Ich schüttelte den Kopf. „Ein-ein“ „Was denn jetzt?“ fragte Tante Trude ungeduldig. Ich versuchte es erneut, aber die Wörter kamen nicht aus mir heraus. Ich brauchte eine  Ausrede. „Ein ganz süßes Katzenjunges“ meinte ich. Ich wusste, was ich sagen wollte, konnte die Wörter aber irgendwie nicht hervorbringen. Es lief mir eiskalt den Rücken hinunter. War ich verflucht? 

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Eure Kommentare

 wann schreibst du den 3. teil ? LG LH 
toll
Spannend! ich freue mich auf die Fortsetzung!