Eure Geschichten

High­moo­r - Die dunk­len Ge­heim­nis­se Ka­pi­tel 28

Tunnel zur alten Kapelle

Die Nacht legte sich wie ein bleierner Schleier über das Internat, und obwohl das Gebäude alt und voller knarrender Geheimnisse war, fühlte sich alles heute noch bedrohlicher an. Wir hatten die Briefe und Fotos immer wieder durchgesehen, doch die Wahrheit blieb uns verborgen – versteckt hinter Andeutungen und alten Gerüchten, die niemand mehr auszusprechen wagte.

Kian hatte vorgeschlagen, im Keller nach weiteren Hinweisen zu suchen, und obwohl ich zögerte, spürte ich diese unbändige Neugier, die mich nach unten trieb. Jules, die meistens vernünftig war, hatte uns begleitet – vielleicht war das unser Schutzschild gegen das Unbekannte.

Der Keller war feucht und kalt, die Luft schmeckte nach Moder und längst vergessenen Erinnerungen. Jeder Schritt hallte wie ein Echo durch die dunklen Gänge, und ich konnte nicht verhindern, dass sich meine Nackenhaare aufstellten. An der Wand hing eine verblasste Karte, auf der geheime Räume und Tunnel eingezeichnet waren. „Hier“, flüsterte Kian, „führt ein Tunnel direkt unter die alte Kapelle.“

Verfolgt

Während wir der Karte folgten, spürte ich plötzlich ein Kribbeln im Rücken. Da war jemand – oder etwas – das uns beobachtete. Ich wollte mir nicht eingestehen, dass mir das  Angst machte, doch die Schatten schienen lebendig zu werden.

Dann plötzlich, ein leises Geräusch – Metall, das an Metall schlug. Wir hielten den Atem an. Aus dem Dunkeln kam eine Gestalt, die sich langsam auf uns zubewegte. Kians Griff um mein Handgelenk wurde fester. „Wer ist da?“, rief er, doch die Gestalt blieb regungslos.

In diesem Moment blitzte etwas in der Dunkelheit auf. „Lauft!“, schrie Jules, und wir rasten los, die Beine fühlten sich an, als könnten sie uns gleich im Stich lassen.

Der Tunnel schien endlos, doch wir hatten keine Wahl. Hinter uns hallten Schritte und ein Flüstern, das uns verfolgte. Als wir schließlich eine versteckte Luke erreichten, rissen wir sie auf und kletterten hinaus in die kühle Nachtluft.

Gemeinsam stark sein

Keuchend standen wir draußen, das Herz raste, der kalte Wind fühlte sich an wie ein Stich ins Fleisch. „Das war knapp“, keuchte ich. „Aber das hier… das ist erst der Anfang.“

Jules sah uns mit einem Blick an, der sagte: „Wir werden nicht aufgeben. Nicht jetzt.“ Ich wusste, dass sie recht hatte. Denn egal, wie dunkel die Schatten wurden – wir würden uns ihnen stellen. Gemeinsam.

Ich spürte, wie sich Entschlossenheit in mir breit machte – die Gewissheit, dass wir tief in etwas hineingezogen wurden, das viel größer und gefährlicher war, als wir je gedacht hätten. Der Regen hatte aufgehört, doch die Dunkelheit schien uns zu verfolgen, nicht nur draußen, sondern auch in den Fluren und Herzen des Internats. Wir mussten stark bleiben. Für uns. Für die Wahrheit.

Was bisher geschah...

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Eure Kommentare

Hi, es freut mich, dass meine Geschichten euch so sehr gefallen!! <3 :) Ja, das nächste Kapitel kommt bald

 

Kannst du bitte das nächste Kapitel schreiben 

Wow 28 Kapitel!!! Ich fange mal bei eins an und sag dann bescheid, wenn ich hier angekommen bin. (In 2 Jahren, ich lese ein bissi langsam)

LG Raubkatzen_Mädchen

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TKKG

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Diese Geschichte ist mega cool❤️!

LG Skatergirl