Highmoor - Die dunklen Geheimnisse Kapitel 9
Geheimnisse in Highmoor
Der nächste Morgen begann mit einem unheilvollen Gefühl, das sich sofort in meiner Brust breit machte. Ich konnte nicht mehr leugnen, dass Highmoor ein Ort war, an dem dunkle Geheimnisse wie Schatten lauerten, bereit, jeden Moment zuzuschlagen. Jules war ungewöhnlich schweigsam, ihre sonst so lebhaften Augen schienen von einer Last bedrückt, die sie mir nicht anvertrauen wollte. Wir trafen uns heimlich in der Bibliothek, fernab von Serenas wachsamem Blick, um über das zu sprechen, was ich am Vortag belauscht hatte. „Es ist mehr als nur ein Machtspiel“, flüsterte Jules, während sie nervös einen Faden aus ihrem Pullover zupfte. „Die Geschichte von Highmoor ist verwobener, als wir ahnen. Es gibt Leute hier, die bereit sind, für ihre Ziele alles zu tun – sogar zu töten.“
Auf der Spur
Ich schluckte. Das war kein Märchen, keine Übertreibung. Mara’s Verschwinden bekam plötzlich einen ganz neuen, dunklen Schatten. „Und was genau steckt hinter diesem Geheimnis?“, wollte ich wissen. Jules blickte sich nervös um, bevor sie weitersprach. „Es geht um ein altes Familiengeheimnis, das mit Highmoor verbunden ist. Ein Geheimnis, das bis heute niemand gelüftet hat – und das einige hier um jeden Preis bewahren wollen.“
Wir beschlossen, dem Ganzen selbst auf den Grund zu gehen. Unsere erste Spur führte uns zu einem versteckten Zimmer im Keller des Internats, das offiziell seit Jahrzehnten nicht mehr benutzt wurde. Die Luft war dort feucht und modrig, der Boden mit Staub bedeckt, als hätten dort seit Ewigkeiten keine Schritte mehr stattgefunden.
Was passiert in Highmoor?
Mit klopfendem Herzen öffneten wir die schwere Tür und traten in das Dunkel. Überall standen vergilbte Aktenordner, vergessene Briefe und alte Fotos. Ich zog einen zerknitterten Brief hervor, dessen Schrift fast verblasst war. Die Worte darin waren rätselhaft und drohend zugleich: „Wer zu tief gräbt, wird von den Schatten verschlungen.“
Plötzlich hörten wir Schritte auf dem Flur. Im Schatten der Tür stand Serena, ein kaltes, beinahe triumphierendes Lächeln auf den Lippen. „Ihr sucht nach Antworten, die besser verborgen bleiben sollten“, sagte sie leise, aber mit Nachdruck. „Vielleicht solltet ihr besser aufhören, bevor ihr etwas in Bewegung setzt, das ihr nicht kontrollieren könnt.“ Mein Puls raste, doch ich spürte, dass wir jetzt nicht mehr zurückkonnten. Das Spiel war eröffnet – und das Netz zog sich immer enger um uns zusammen.
Oh Gottttttttttttttttttttttt😱!
LG Skatergirl