Highmoor - Die dunklen Geheimnisse Kapitel 12
Dunkelheit
Ich habe noch nie so eine Dunkelheit erlebt. Es war, als hätte Highmoor die Augen geschlossen, nur um uns zu verschlucken. Für ein paar Sekunden stand ich wie erstarrt, unfähig, mich zu bewegen oder überhaupt zu atmen. Mein Herz raste, und ich hörte, wie Jules neben mir keuchte. Ich wollte ihre Hand im Nichts suchen und fand sie schließlich – eiskalt, klamm.
„Alyson…?“, flüsterte sie kaum hörbar.
„Psst.“ Ich versuchte, meine Stimme fest klingen zu lassen, aber ich zitterte. „Wir müssen raus.“
Langsam tasteten wir uns rückwärts aus dem Musikraum, jeder Schritt ein Balanceakt zwischen Vorsicht und Panik. Irgendwo knarzte ein Brett, dann hörte ich ein Rascheln, als ob jemand über den Boden schlich – aber Serena hatte sich keinen Zentimeter bewegt. Oder? Ich konnte sie nicht mehr sehen, nur spüren, dass sie da war.
Dann, ganz leise, wie ein Hauch direkt an meinem Ohr: „Lauft.“
Unheimliche Geräusche
Ich weiß nicht, ob es Serena war oder irgendetwas anderes, aber in dem Moment packte ich Jules und zog sie hinaus in den Flur. Wir stolperten, halb blind, und rannten, ohne auf die Geräusche hinter uns zu achten.
Der Flur war ein endloser Tunnel. Alles verschwamm zu Schatten und schwachem Mondlicht. Ich stolperte fast über eine lose Bodendiele und riss Jules mit mir. Wir prallten gegen die Wand, keuchten, dann hörte ich wieder Schritte. Langsam. Gleichmäßig. Nichts an ihnen klang menschlich.
Flucht
Wir schafften es in den bewohnten Teil des Internats, wo wenigstens ein Notlicht flackerte. Mein Zimmer lag nur ein paar Türen weiter. Wir stürzten hinein, schlugen die Tür zu und schoben die Kommode davor. Ich zitterte am ganzen Körper, Jules ebenfalls.
„Das… das war…“ Sie brachte den Satz nicht zu Ende.
„Ich weiß.“ Mehr konnte ich auch nicht sagen. Mein Kopf war voller Bilder, voller Fragen. Wo war Leo? Warum hatte Serena so gesprochen? Und was, um alles in der Welt, wollte uns diese Schule sagen?
Wer ist da?
Ich ging ans Fenster. Draußen lag der Park von Highmoor im Mondlicht, wunderschön und unheimlich zugleich. Die Statuen warfen lange, schwarze Schatten über den Rasen. Für einen Moment hatte ich das Gefühl, dass sie sich bewegten. Dann flackerte irgendwo zwischen den Bäumen ein Licht.
Ein Taschenlampensignal. Kurz, zweimal hintereinander. Dann Stille.
„Hast du das gesehen?“, fragte Jules, die sich neben mich drängte.
„Ja… da draußen ist jemand.“
Ein geheimnisvoller Zettel
Ein Teil von mir wollte sofort hinrennen. Ein anderer wollte die Tür abschließen und nie wieder aufmachen. Doch in diesem Moment fiel mein Blick auf etwas im Zimmer: ein Zettel, der unter der Tür hindurchgeschoben worden war.
Ich hob ihn vorsichtig auf. Drei Worte, hastig gekritzelt, die Tinte verschmiert:
„Euer Freund lebt.“
Mein Herz setzte für einen Schlag aus.
„Jules…“ Meine Hände zitterten. „Das ist noch nicht vorbei.“
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Vielen, vielen Dank! Es freut mich sehr, von dir zu hören :)
Liebe Grüße
Merle
Es ist schon wieder so gut geworden! Du hst jetzt echt einen Fan. War wieder richtig gut!💛💛💛
Best wishes, Black Marie.
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Skatergirl