Eure Geschichten

Highmoore - Die dunklen Geheimnisse Kapitel 34

Geheimnis

Der Abend legte sich schwer und kalt über Highmoor, als ich allein durch die endlosen, schummrig beleuchteten Flure schlich. Jeder Schritt hallte gedämpft von den Steinmauern wider, und die Schatten schienen wie lebendige Wesen an den Wänden zu tanzen. Die düstere Atmosphäre fraß sich wie eine kalte Hand in meine Gedanken. Jules’ warnende Worte pulsierten in meinem Kopf: „Alyson, du musst vorsichtig sein. Hier ist mehr verborgen, als du dir vorstellen kannst.“ Ich hielt das zerknitterte Papier vom Musikzimmer fest in meiner Tasche, als wäre es ein Schlüssel zu einem Geheimnis, das ich kaum zu fassen wagte.

Im Keller

Plötzlich spürte ich einen eisigen Luftzug, der durch eine der seit Jahrzehnten verschlossenen Türen strich. Mein Herz setzte für einen Moment aus, dann raste es, doch die Neugier war stärker als die Angst. Vorsichtig schob ich die schwere Holztür auf, die seit Jahren niemand geöffnet hatte. Dahinter lagen knarrende Stufen, die in die Finsternis des Kellers führten. Ich nahm all meinen Mut zusammen und stieg hinab. Der muffige Geruch von Moder und altem Holz umhüllte mich, während meine Finger die feuchten Wände tasteten, um nicht den Halt zu verlieren.

Im Schein meiner Taschenlampe sah ich in einer Ecke einen verstaubten Karton, halb zerfallen und mit Spinnweben übersät. Ich kniete mich hin und zog vorsichtig alte, vergilbte Briefe und Fotografien heraus. Die Bilder zeigten Highmoor in einer längst vergangenen Zeit, mit Schülern in altmodischen Uniformen, starren Gesichtern und einem Herrenhaus, das düster und unnahbar wirkte. Ich hielt einen Brief hoch, dessen Schrift kaum noch lesbar war. Darin stand: „Werden sie jemals erfahren, was hier wirklich geschah?“ Ein Schauer kroch mir den Rücken hinunter.

Was war das?

In diesem Moment hörte ich ein leises Flüstern, das aus der Dunkelheit zu kommen schien. „Alyson...“ Mein Atem stockte. War ich wirklich allein? Ich drehte mich hastig um, aber da war nur die kalte Stille. Doch dann sah ich es – eine dunkle Silhouette, die sich wie ein Schatten an der Wand bewegte und langsam in die Tiefen des Kellers glitt. Mein Instinkt schrie, ich solle umkehren, doch meine Beine gehorchten nicht. Ich musste herausfinden, was hier verborgen lag.

Verschwunden

Mit zitternden Händen öffnete ich den nächsten Brief. Er erzählte von einer Schülerin, die vor vielen Jahren spurlos verschwand, und von einem dunklen Geheimnis, das das Internat seit Generationen verfolgte. Eine Geschichte von Verrat, Angst und einer Macht, die niemand aussprechen durfte. Während ich las, fühlte ich, wie sich die Wände um mich zu schließen schienen. Highmoor war kein gewöhnliches Internat – es war ein Ort, an dem die Vergangenheit niemals ruhte.

Ich wusste, dass ich jetzt nicht mehr zurückkonnte. Das Flüstern wurde lauter, drohte, mich zu erdrücken. Aber ich war entschlossen. Für Jules, für mich, für alle, die hier verloren gegangen waren – ich würde die Wahrheit ans Licht bringen, egal wie dunkel sie war.

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Eure Kommentare

Gerne können wir alle KS-Freunde sein

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Coole Geschichte, wollen wir villeicht Ks Freunde sein?😜

LG 

Hi

Richtig cool!

Wollen wir vielleicht ks Freunde sein?

GLG Lily 

Cool🤩Wollen wir vielleicht ks Freunde sein?

Ja gerne, worum geht es denn?

 

Hiii willst du bei meiner Challenge mitmachen?

Wowww

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