Eure Geschichten

Internat Wolfsstein: Das Turnier der 11 ~Mitmach-Usergeschichte Teil 4 (von Leni)

Kein gutes Erwachen

,,Guten Morgen“, rief Melina. Alicia öffnet ihre Augen. ,,Oh nein“, stöhnte sie zwei Sekunden später. Das Fenster des Mädchenschlafzimmers war weit geöffnet und an einem Strick baumelte ein roter Farbeimer. Die Farbe lief auf einige Klamotten, die vorm Fenster aufgehäuft wurden. ,,Was ist denn das?“, fragte Jessica, die gerade vom Hochbett stieg. Melina lief auf die Matscherei zu und zog eine blaue Jeanshose hervor, die von der Farbe noch unversehrt war. Ein Schrei ertönte von einem der Nachbarzimmer. Dadurch wurde auch Leni wach. ,,Wie, was, wo ?“, fragte sie und richtete sich kerzengerade im Bett auf. Auch die anderen drei Mädchen hatten sich erschrocken. ,,Was war das?“, fragte Jessica. ,,Ich denke mal, die haben das gleiche entdeckt wie wir auch“, schlussfolgerte Alicia. Leni kam nun aus ihrem Bett gekrochen und beäugte das Kunstwerk misstrauisch: ,,Wer zum Kuckuck war das?“ Melina zuckte mit den Schultern: ,,Auf jeden Fall nicht ich.“ Sie nahm mit gespitzten Fingern den Eimer und zog ihn zu sich. Dabei tropften noch ein paar Tropfen rote Farbe auf die Kleidung. Jessica kniff ihre Augen zusammen: ,,Das ist so gemein.“ Sie ballte ihre Fäuste: ,,Mein Lieblingskleid ist da drin.“

Pinker Rock? - Niemals!

Leni nickte: ,,Das ist echt fies. Wenn ich herauskriege, wer das gemacht hat, dann…“ Melina unterbrach sie: ,,Oh nein, gleich gibt es Frühstück und wir haben nichts zum Anziehen. Außer ich vielleicht die Jeans.“ Alicia hob die rot beschmierten Klamotten an und zog die noch nicht bekleckerten darunter hervor. Ein blaues T-Shirt mit dem Schriftzug „Sei einfach du“, ein pinker Rock, ein paar verschiedene Socken und zwei Kuscheljacken. Ebenfalls ein Grün-Lila gestreifter Pulli und zwei Unterhosen. Melina schnappte sich den Pulli und drückte ihn an sich. ,,Meiner.“, sagte sie und begann sich umzuziehen. Leni verschränkte die Arme: ,,Ach, und wir sollen uns den Rest teilen?“ Melina zuckte mit den Schultern. Alicia nahm den pinken Rock und das T-Shirt und gab es Jessica. Diese blickte sie verdutzt an: ,,Dein Ernst? Ich soll das anziehen?“ Alicia nickte: ,,Willst du etwa im Schlafanzug gehen?“ Auf dieses Argument konnte Jessica nicht antworten und nahm die Kleidung entgegen. Leni schüttelte ungläubig den Kopf: ,,Und ich soll jetzt in Unterhose und Jacke zum Frühstücken gehen? Ne, nicht mit mir.“ Alicia schüttelte den Kopf: ,,Warte doch mal ab.“ Sie hob erneut die roten Kleidungsstücke an und kramte eine Leggins, ein gelbes Top und ein Stirnband hervor. Das Top hatte zwei Farbklekse und sah sehr klein aus. ,,Man Alicia, das ist nicht dein Ernst.“, seufzte Leni. Jessica schnappte sich das Top und die Hose und drückte Leni den pinken Rock und das T-Shirt in die Arme. Dann begann auch sie sich umzuziehen. Alicia nahm sich eine der Kuscheljacken und zwei unterschiedliche Socken. Ebenfalls nahm sie sich eine Unterhose und verschwand im anliegenden Badezimmer. Leni stand verwirrt mitten im Raum, im Schlafanzug und guckte auf den pinken Rock. ,,Niemals.“, flüsterte sie und stellte sich vor den kleinen Spiegel: ,,Da gehe ich lieber im Nachthemd.“ 

Modenschau im Mädchenzimmer

Jessica drängte Leni vom Spiegel weg und stellte sich selbst davor. Sie betrachtete sich darin und lächelte: ,,Sieht doch super aus, oder?“ Leni zog ihre Augenbrauen zusammen: ,,Wie eine Banane, gelb und lang.“ Melina kicherte, auch sie war fertig mit umziehen. Leni seufzte und schlüpfte in den pinken Rock. ,,Super.“, kicherte Melina. Leni begann einen Model Walk. ,,Germanys next Topmodell ist…“, sagte Leni laut und machte eine Drehung: ,,Leni Heart, mit ihrem pinken Prinzessinnen-Rock.“ Melina konnte nun ihr Lachen nicht mehr zurück halten und prustete los. Auch Jessica lachte. Als Alicia aus dem Badezimmer wieder herauskam, war im Mädchenzimmer eine wilde Modenschau im Gange. Alicia lächelte: ,,Na, habt ihr Spaß?“ Die drei Mädels guckten sie verdutzt an. Alicia trug eine dicke Kuscheljacke und ihre hellblaue Schlafhose mit den Sternen drauf. Außerdem zwei verschiedene Socken und ein rosanes Stirnband. ,,Können wir los ?“, fragte sie selbstsicher.

Auftritt in der Mensa

Als die vier Mädchen die Mensa betraten, waren alle Augen auf sie gerichtet. Der Anblick von dem bunten Haufen war aber auch echt ungewöhnlich. Melina mit einem grün-lila Pulli und einer Jeans. Alicia in ihrer Kuscheljacke und der Schlafanzughose, mit dem Stirnband und den zwei unterschiedlichen Socken. Jessica mit dem viel zu engen gelben Top und der blau-weiß gestreiften Leggins. Und zu guter letzt Leni mit einem pinken Rock und blauem T-Shirt mit dem Schriftzug „Sei einfach du“. Ebenfalls unterschiedlichen Socken und die Haare mit zwei Zöpfen nach oben gebunden. ,,Hallo“, rief Leni und winkte. Ein Lachen brach in der Cafeteria aus und das war Melina sichtlich unangenehm. Trotzdem lächelte sie tapfer und ging zusammen mit den anderen drei zu einem Tisch. 

Stress mit Jennifer

,,Was habt ihr denn da an?“, fragte ein ungefähr 15-jähriges Mädchen mit einer schwarzen Brille und hohen Stiefeln. Melina rückte ihren Pulli zurecht und blickte stumm auf den Tisch. Jessica stand auf: ,,Hast du ein Problem damit?“ Das Mädchen nickte: ,,Ja, ich bekomme gleich Augenkrebs.“ ,,Komisch, dass du es nicht eher bekommen hast, wenn du in den Spiegel schaust.“, konterte Jessica. Das Mädchen machte eine kleine Handbewegung und zwei anderen Mädchen kamen zu ihr. Auch um die 15. ,,Gibt's Probleme, Jennifer?“, fragte die eine und beäugte Jessica misstrauisch. Bevor Jennifer antworten konnte, meinte Jessica:, ,,Ja, so ziemlich, ihr versperrt den Weg zur Essensausgabe. Kein Wunder, so dick wie ihr seid.“ Jennifer zog ihre Augenbrauen zusammen: ,,Ich glaube, es liegt eher an dir, noch nie in den Spiegel geschaut?“ Bevor Jessica wieder kontern konnte, zog Leni sie runter an den Tisch. ,,Hey.“, machte diese, aber Leni ließ nicht locker, bis Jessica sich neben sie gesetzt hatte. ,,Eins zu null für mich“, sagte Jennifer und stolzierte mit ihren Freundinnen davon. Leni lächelte Jessica an, doch diese guckte sehr verärgert drein: ,,Das hast du nicht gemacht.“ Leni nickte: ,,Doch habe ich, sonst hättest du noch eine Schlägerei begonnen.“ ,,Aber jetzt sah es so aus, als ob ich nicht mehr wüsste, was ich antworten sollte.“ Leni stand auf: ,,Aber du wusstest es.“ Jessica verdrehte die Augen und murmelte: ,,Du verstehst mich sowieso nicht.“ 

Alicia hatte diese Situation genauestens beobachtet und sagte in sich hinein: ,,Irgendwoher kenne ich diese Jennifer.“ Dann standen sie und Melina ebenfalls auf und gingen hinter Leni und Jessica her zur Theke. 

Und nun?

,,Aber da kann ich jetzt wirklich nichts gegen tun, Mädels.“, meinte die Schuldirektorin und deutete auf die Tür, die aus ihrem Büro führte. Lilly nickte: ,,Ok, aber woher sollen wir jetzt neue Kleidung nehmen?“ Frau … zuckte mit den Schultern: ,,Das weiß ich auch nicht, aber vielleicht kann die Haushälterin euch ein paar Hemden geben. Das müsste doch erstmal reichen.“ Mira versuchte zu lächeln: ,,Ja, danke.“ Dann gingen sie, Lilly und Finnay aus dem Büro der Direktorin raus und standen nun ratlos davor. ,,Wollt ihr echt in weißen langen Hemden rumrennen und euch zum Affen machen?“, fragte Finnay und schlenderte den Korridor entlang. Mira und Lilly schüttelten gleichzeitig den Kopf. ,,Seht ihr!“, meinte Finnay daraufhin und öffnete die Tür ins Mädchenzimmer. 

Der Plan ist Kunst

Auch hier lag ein großer Kleiderhaufen mit Farbe überschmiert, grüner Farbe. Lilly verschränkte die Arme: ,,Was nun?“ Finnay grinste: ,,Ist es wirklich so schlimm mit bunten Klamotten in die Schule zu gehen?“ Mira nickte kräftig: ,,Ja, super peinlich.“ ,,Und wenn wir sagen, dass das Kunst ist?“, hakte Finnay nach. Mira nickte immer noch: ,,Es ist immer noch peinlich.“ Lilly verstand, was Finnay meinte: ,,Ahh, wir sollen also die bemalten Klamotten anziehen und meinen, das sei so gewollt?“ Finnay hob den Daumen: ,,Genau so machen wir es.“ Mira schlug die Hand gegen ihre Stirn. ,,Das ist nicht euer Ernst.“, murmelte sie, aber ihr viel auch nichts besseres ein. 

Das Turnier

Nach dem Frühstück erklang eine Stimme über die Lautsprecher, es war Direktorin … . Sie sagte: ,,Alle, die an dem Turnier teilnehmen, kommen bitte in in den nächsten zehn Minuten zur Aula. Ich wiederhole, alle die an dem Turnier teilnehmen, kommen bitte in in den nächsten zehn Minuten in die Aula.“ 

 

Ich hoffe es hat euch gefallen…hier die Liste, wer weiter schreibt: 

  • 5. Teil: WolfMädchen 
  • 6. Teil: Mandy@ 
  • 7. Teil: Pinki 
  • 8. Teil: Summergirl-.- 
  • 9. Teil: Talent Taby 
  • 10. Teil: jojobug 
  • 11. Teil: melina.w11 

Ich freue mich auf weitere Teile!

Lg Leni 🤍

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Eure Kommentare

🤣

Voll gut! Und an Fritte : könnte vielleicht erst mal jemand anderes die Geschichte weiterschreiben, denn ich habe momentan sehr wenig Zeit die Woche! Ich würde dann gerne das nächste oder übernächste Mal weiterschreiben  Hoffe es ist okay 

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Wow! Super gut geschrieben! 👍🏻 LG Ida 💜

Toll!

Super!  

Cool 👍🏻

Wow, richtig gut! Und spannend!

Super!😉