Eure Geschichten

Kampf ge­gen den Lord #18

Wer ist der Auftraggeber?

Als sie zurück beim Raumschiff waren, mixte Merlus bereits die Schlagsahne. Sie wurde wirklich rosa. „Ich denke, wir sollten uns beeilen“, sagte Mirjam. „Die anderen brauchen sicher Hilfe.“ Und es stimmte. Die meisten hatten schon aufgegeben, als sie ankamen. Dann bemerkte Lucius den Geruch und schnupperte. „Rosa Schlagsahne!“, schrie er. „Danke, danke!“ Als er sich bedient hatte, fragte Merlus: „Was ist dein Plan?“ Lucius antwortete: „Als ich vor ein paar Tagen in meine Hütte kam, lag eine Botschaft auf dem Tisch für mich. Sie war anonym, es stand nur drauf, was ich tun sollte. Aber jetzt werde ich lieb sein, da ihr mir so ein nettes Geschenk gemacht habt.“ „Lügt er?“, fragte Leander. „Nein“, sagte Ben, der zu ihnen kam. „Wenn er seine Schlagsahne hat, ist er immer total lieb. Das reicht für die nächsten zehn Jahre.“

„Jetzt müssen wir nur noch herausfinden, wer der Auftraggeber ist“, sagte Albert. „Ich weiß, wo ihr Hinweise finden könnt“, sagte Prinzessin Karylissa. „Ihr müsst zu Meister Io.“ „So wie der Mond?“, fragte Leander. „So ist es. Der Mond hat eine Persönlichkeit entwickelt und wird euch ein Bilderhinweis geben.“ „Schon wieder fliegen“, maulte Moritz. „He“, sagte Leander, „hast du was gegen meinen Flugstil? Du kannst dabei sogar schlafen, während ich fliegen muss!“ Doch dann vertrugen sich die beiden wieder und sie mussten zurück ins Sonnensystem.

In der Zwischenzeit...

„Boss, unser Verbündeter wurde gefangen genommen“, sagte ein Wärter. „Verflixt!“, brüllte – (ich werde noch nichts verraten, daher dieses Zeichen). „Dann müssen wir das halt selbst in die Hand nehmen. Ruf alle unsere Freunde zusammen! Das wird ein Spektakel!“

Der Spiegel antwortet

Auf dem Weg zum Mond Io war es nicht zu ertragen. Da sie seit Stunden nicht mehr geschlafen hatten, schnarchten alle wie verrückt. Alle, außer der Pilot. Es würde wohl noch eine Weile dauern, bis er sich ausruhen könnte. Wenn dieser Teil erst einmal fertig war, würde er im Hotel schlafen. Doch es war ja schon bald eine Woche vorbei - dann kam ihm ein schlimmer Gedanke: Max war doch noch immer nicht gesegnet worden! Wenn sie zurück waren, musste er ganz schnell gesegnet werden, sonst wäre er totunglücklich. Dann tauchte der Mond auf.

Als sie landeten, waren sie auf einmal in einem Urwald. Der Weg zu Meister Io war sogar ausgeschildert. Die anderen schliefen noch, deswegen ging er alleine hin. Er blickte in einen Spiegel. Man musste eine Münze reinwerfen. Dann ertönte eine Stimme: „Sprich, Fremder! Was ist dein Wunsch?“ „Wir müssen dringend wissen, wer der Auftraggeber ist“, sagte Leander. „Schau her!“, sagte die Stimme. Er sah in den Spiegel, wo sich erst nichts tat. „Warte, es kann eine Weile dauern.“ Der Spiegel leuchtete. Dann ging ein Wind los und sammelte sich in dem Spiegel. Dann erschien Nebel. Als er sich dann lichtete, sah er das Bild und keuchte. Was er sah, war…

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