Eure Geschichten

Kapitel 1, Erzählungen

Hi Leute, das erste Kapitel meiner Finesfiktion ist fertig und ich bin ENDLICH dazu gekommen, es abzutippen. Tut mir leid, dass es so lange gedauert hat. :( Dafür ist es besonders lang (in meinem Notizbuch 6,5 Seiten). Viel Spaß beim lesen!

Das zweite Kapitel ist auch schon in Arbeit und spätestens bis Ostern fertig. Außerdem ist eine weitere Kurzgeschichte geplant und ein Oster-DIY. Viel Spaß beim Lesen und lasst, wenn euch ein Titel einfällt, doch bitte einen Vorschlag da, denn mir gehen da die Ideen aus. 

Kapitel 1, Erzählungen

Wo ist Flori?

„Flori, Flori“, rief ich langsam etwas genervt, denn die kleine Gnomin wollte einfach nicht erscheinen. Normalerweise störte es mich nicht, wenn ich den ganzen Tag alleine in meinem Versteck war. Heute war aber ein ganz besonderer Tag. Schließlich wollte ich endlich aus dieser Höhle raus und mich der Welt zeigen. Ok, nicht der Welt, schließlich musste ich ja verflixt aufpassen, dass die Neverseen nicht Wind davon kriegen. Aber Grady und Edaline mussten sein. Sie sind ja meine Eltern.

Mein Plan

Mein Plan war es, mich Grady und Edaline zu zeigen und natürlich auch Sophie. Anschließend wollte ich mich Black Swan anschließen, damit wir die Neverseen ein für alle Mal besiegen könnten und ich eventuell auch meine Rache kriegen würde. Aber wenn ich mal darüber nachdachte, war es gar nicht mal so schlimm, dass Flori immer noch nicht da war. Ich musste mich eh erst mal umziehen.

Outfit

Ich zog meine dunkelgrüne Bluse an, die mit dem schwarzen Kragen und ganz viel Platz für Waffen. Sicher ist Sicher. Dazu kamen noch eine helle Leggins und Lederstiefel mit Geheimtaschen. Ohne Absatz natürlich, weil man sich sonst in meinem Zuhause überhaupt nicht bewegen könnte, weil man überall hängen bleiben würde. Mein Zuhause war meiner Meinung nach etwas ganz Besonderes. Es bestand aus den Wurzeln der Bäume unter Havenfield. Der schönste Raum war der aus den Wurzeln von Callas Panakes. Aber weiter mit meinem Outfit: Zu dem ganzen Kram kamen jetzt noch ein dunkelblauer Umhang und das Ruewen Wappen.

Flori ist zurück

Und genau im richtigen Zeitpunkt kam Flori zurück. „Hi Jolie, bist du bereit?“, fragte die kleine Gnomin erwartungsvoll. „Ja, bin ich“, antwortete ich nervös, aber auch entschlossen. Was ist, wenn Grady und Edaline mich nicht wiedererkennen oder ich mich nicht mit Sophie verstehen würde? Aber nicht vergessen: Immer positiv bleiben. Los ging es. Flori begann zu den Bäumen zu singen. Einige der Wurzeln schlossen sich um meine Hüfte und zogen mich langsam durch den Wurzeltunnel. Flori flog neben mir her. Nach einer Weile landete ich sanft auf den letzten Metern des Tunnels. Das letzte Stück musste ich wohl laufen. 

Aufregung

Als wir dann auf den Wiesen von Havenfield ankamen, war ich mega aufgeregt. Ich hatte Sophie noch nie zuvor gesehen und seit ich mich verstecken musste, war so viel passiert. Wir liefen noch ein Stück zu Fuß. Bald kamen wir an den ersten Gehegen von Havenfield an. Darunter das, von einem Tyrannosaurusrex (Wow). Schließlich kamen wir am Wohnhaus an. Zögerlich klopfte ich an. Ein Mädchen, das mir sehr ähnlich sah, öffnete. Ich erschreckte mich gleich, denn hinter ihr stand ein zwei Meter großer Kobold. Da sagte das Mädchen zu Flori: „Hi Flori, ich habe mich schon gewundert, wo du steckst. Wen hast du denn dabei?“. „Das ist Jolie, die Tochter von Grady und Edaline.“ An Flori gewandt fragte sie verwundert: „Aber ich dachte, du bist tot?“.

Die Rückkehr

„Bin ich aber nicht und war ich auch nie! Ich habe an dem Abend, an dem es passiert ist, etwas Wichtiges über die Neverseen rausgekriegt. Ich war damals ja Undercover für Black Swan dort. Brant fand irgendwie heraus, dass ich Undercover dort war und etwas rausgekriegt habe. Darauf wurde er so wütend, dass seine Kräfte mit ihm durchgingen und er aus meiner Sicht aus Versehen Everblaze zündete. Ich sah das natürlich und habe versucht ihn davon abzubringen. Nicht nur, weil ich diesen Hirni geliebt habe, sondern auch zum Wohl aller. Der Versuch ihn davon abzubringen, ging deutlich schief, weshalb ich abgehauen bin. Flori fand mich und nahm mich auf“, erzählte ich. 

Einladung von Sophie

Das Mädchen war ganz geschockt und stotterte: „U-U-und warum erzählst du mir das?“ Ich antwortete: „Weil ich vermute, dass du Sophie Foster bist, die an der das Genexperiment von Black Swan gemacht wurde.“ „Ja, genau die bin ich“, antwortete Sophie, die inzwischen alles verarbeitet zu haben schien. Sie lud mich ein, in die Wohnung zu kommen. „Grady und Edaline sind gerade nicht da. Sie versuchen das Gorgodon zu zähmen, aber wir können Tee und Schmelzmallows essen und ich erzähle dir, was in der Zwischenzeit alles passiert ist.“ „Ja, das kling gut“, antwortete ich erleichtert darüber, dass ich und Sophie uns so gut verstanden. 

Sophies Geschichte

„Ok, mich hat Black Swan als Genexperiment gezeugt. Außerdem bin ich in der Menschwelt aufgewachsen. Dort fand mich schließlich Fitz Vacker, mein Freund, und brachte mich in die verlorenen Städte. Da wohnte ich eine Weile bei den Vackers, doch dann verpflanzte mich der hohe Rat hierher zu den Ruewens. Darüber bin ich sehr froh. Außerdem erkannt Fitz, mein Freund, dass ich auch Telepathin bin wie er...“ Nach einer Weile war Sophie fertig und ich saß da, mit vor Erstaunen offenen Mund. Flori hatte mir zwar berichtet, was in der Welt passiert war, während ich mich versteckt hatte. 

Wieder vereint

„Warum genau musstest du dich eigentlich verstecken?“, fragte Sophie neugierig. „Weil ich ja damals etwas Wichtiges herausgekriegt habe und die Neverseen meine wahre Identität kannten und ich nicht wollte, dass sie mich schnappen. Deshalb habe ich mich mit Floris Hilfe versteckt." „Wow, ich hätte das an deiner Stelle vermutlich genau so gemacht.“ 

Da kamen Grady und Edaline in den Raum. Ich stand mit Tränen in den Augen auf und rannte auf sie zu. Sie schlossen mich ebenfalls weinend in die Arme und das Wiedersehen begann. „Wo warst du? Wir dachten, du bist tot", fragte Edaline erstaunt. Also erzählte ich die ganze Geschichte nochmal. 

Die Zeit läuft davon

„Was ist das eigentlich für ein Monster und seit wann habt ihr einen vegetarischen T-Rex?“, fragte ich meine Eltern. Ich hatte noch so viele Fragen, aber mir lief einfach die Zeit davon. Wir mussten zur Tat schreiten, und zwar schnell. „Wir können nicht mehr lange warten, sonst ist es zu spät. Ich habe damals etwas herausgefunden und auch während meiner Zeit in Wildwood, so nenne ich mein Zuhause, auch weiter gegen sie ermittelt“, beendete ich meine Erzählung.

Ich hoffe, es ist euch nicht zu lang. Grüße gehen dieses Mal raus an Sturmherz, weil sie die erste war, die herausgefunden hat, um wen es in meiner Finesfiction geht und es auch in die Kommis geschrieben hat. Viele Grüße an dich, Sturmherz! 

Bis bald, eure Moon.

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