Eure Geschichten

Kapitel 2: Das magische Tagebuch Band 1

2. Die Elfenwelt 

„Ich geh mal raus, okay?“ Mia verließ das Zimmer und Serafina blieb zurück. Als sie das Tagebuch öffnete, den Füller ausklappte und öffnete, begann ihre Hand wie von selbst zu schreiben. Fasziniert las Serafina die Zeilen: 

"Das erste Mal, du diese Welt verlässt, suche das magische Diamentennest.“ 

Plötzlich verwandelte sich ihr Körper. Die Schrift tat sich zu einem Wirbelsturm auf, der Serafina umhüllte. Kreischend stürzte sie ab, landete aber weich auf einem Himmelbett. „Wo bin ich?“ Verwundert sah sie sich um. Da kam ein Mädchen auf sie zu. „Na endlich ist die neue Generation da“, grinste sie. „Was für eine Generation?“, fragte Serafina verwirrt. Als sie den Blick in einen Wandspiegel warf, erschrak sie. Ihre sonst blonden, strubbeligen Haare hatten sich bunt verfärbt und glänzten metallisch. Außerdem trug sie ein pinkfarbenes Kleid, deren Oberteil in Falten fiel. Dazu trug sie hohe, türkise Stiefel und sogar große, elegante Flügel, die von Schnörkeln durchzogen wurden. 

Hilfselfen in Plantlingas

„Ich sollte dich wohl aufklären“, sagte das andere Mädchen, das ebenfalls Flügel trug, aber ihre Flügel funkelten amethystfarben. Ihr Kleid war hellblau und mit goldenen Punkten übersät. Dazu trug das Mädchen knöchelhohe Boots aus feinem Leder, die aussahen wie Socken. Ihre Haare leuchten wie ein blau-weißes Meer. „Also. Meine Oma, meine Uroma und meine Mutter haben es mir erklärt. Immer wieder kommen zu jeder Generation Hilfselfen nach Plantlingas, unserer Welt. Sie wohnen ein paar Tage mit uns Elfenkindern im Internat, während in eurer Welt nur 1 Sekunde vorbeigeht. Selbst wenn du 60 Tage hier bist, ist dort nur eine Minute vorbei. Diese neuen Elfen helfen uns, wenn wir Probleme haben, wie jetzt. Wie lautet der Spruch, der das Buch geschrieben hat?“, plapperte das Elfenmädchen los. 

„Das erste Mal, du diese Welt verlässt, suche das magische Diamantennest“, sagte sie. „Typisch. Genau, was eben passiert ist“, sagte das Mädchen. 

„Hä?“, fragte Serafina verwirrt und sah das Elfenmädchen an. „Ich bin übrigens Serafina“, stellte sie sich vor. „Ich weiß. Warum, erklär ich dir später. Ich bin Dediana“, plapperte das Mädchen wieder los. Serafina war vollkommen überrumpelt. „Äh…“, begann sie, aber Dediana schnappte sich einfach ihre Hand und flog aus dem Fenster.

Angekommen im Elfeninternat

Erst dann bemerkte Serafina, dass sie sich in einem Internat befand. Um sie herum waren Pausenhöfe und hohe Schulmauern. „Warum bin ich in einem Elfeninternat?“, fragte sie verblüfft. „Hier wohne ich. Und du auch. Bis wir das Problem gelöst haben jedenfalls“, erklärte Dediana. „Okay“, brachte Serafina hervor, denn ihr war ein wenig schummerig geworden, da sie sehr weit oben über den Baumwipfeln, die das Gebäude umrundeten, flogen. 

Als Dediana mit ihr landete, betrat sie sofort und ohne anzuklopfen ein kleines, aber feines Häuschen, das mit bunten Lampions geschmückt war. „Frau Flatter! Frau Flatter! Eine Menschin ist zu Besuch!“, rief Dediana, was Serafina ein wenig zu laut war. Sie versuchte sich unauffällig die Ohren zuzuhalten, während sie so tat, als würde sie sich kratzen. Aber das klappte nicht. Die Elfe, die auf einem Stuhl mit gebogenen Beinen saß, sprang auf. Die langen, rosa-goldenen Haare der Elfe, die zu einem edlen Zopf mit vielen verschlungenen Strähnen und fest angezogenen Zöpfchen gebunden waren, flogen dabei in die Luft. 

Die magischen Aquadiamanten

„Wie heißt du, mein Kind?“, fragte sie. „Serafina“, antwortete diese. „Gut. Du musst uns helfen. Die Aquadiamanten sind magische Juwelen, die wir brauchen, um die Natur im Gleichgewicht zu halten. Aber anscheinend hat jemand das Diamantennest gefunden und mitgenommen. Kannst du uns helfen?“ Die Elfe sah sie so traurig an, dass Serafina zustimmen musste. „Außerdem macht in der Menschenwelt eine Kopie von dir, alles was du jetzt machen würdest. Außerdem ist dort noch nicht mal eine Sekunde vorbei“, sagte die Frau. 

„Wer sind Sie?“, fragte Serafina verwirrt. „Ich bin Frau Flatter, die Sportlehrerin“, stellte sich die Elfenfrau vor. „Ja, du bist hier in einem Internat. Du wirst hier leben, bis du uns mit dem Diamentennest geholfen hast“, lächelte Frau Flatter. Ihre Gesichtszüge waren offen und freundlich, aber ihre Augen sahen besorgt aus. „Also. Wie kann ich helfen?“, fragte Serafina sofort. „Das wissen selbst wir nicht. Du wirst es herausfinden, Serafina, du wirst es herausfinden.“ Mit diesen Worten löste sich Frau Flatter zu einem pink-goldenem Feuerwerk auf, das langsam verpuffte. Verblüfft blieb Serafina mit Dediana zurück. Diese grinste verstohlen. 

Prächtige Flügel

„Was ist grade passiert?“ Serafina wickelte sich eine metallisch glänzende Haarsträhne um den Finger. Sie versuchte, an ihrer rosa Jacke zu zupfen, was jetzt natürlich nicht ging, da sie das elfische Kleid trug. 

„Ich zeige dir jetzt dein Zimmer“, sagte Dediana und stupste Serafina an. Diese war überrascht, als zwei Einschnitte in ihrem Oberteil auseinanderklafften und die Flügel die doppelte Größe und Schönheit erhielten. Stauend sah sie auf die silbernen und golden Schnörkel und Formen, die jetzt in edlen Farben ihre Flügel durchzogen und sie so besonders speziell und sehr königlich aussehen ließen. 

In diesem Moment flog sie auch schon los. Das war richtig toll, wenn man nicht gerade wie vorhin von einer besonders aufsässigen Elfe wie Dediana geschleppt wurde. Das war nämlich ein bisschen unangenehm. 

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einfach wunderschön, wie kannst du so gut schreiben??? Das ist eine perfekte Story. Bitte mach Teil 3, please.