Eure Geschichten

Love.Live.Life #8

Wirbelnde Gedanken

Nun saß ich allein in einem kleinen Raum mit einer halbvollen Tasse Kakao und einem Kopf voller wild durcheinander wirbelnder Gedanken, Fragen und Namen. Elli, Angelo, Mom, Frida und Jo. Jo. Jetzt dachte ich doch wieder an ihn. Verflixt wie schaffte es dieser Junge bloß, sich immer und immer wieder in mein Gedächtnis zu schleichen. Immer und immer wieder dachte ich an ihn. Immer und immer wieder.

Und was war denn jetzt mit Elli und Angelo und was sollte ich deswegen machen? Sollte ich herausfinden, wer Angelo war? Sollte ich Elli eifersüchtig machen? Sollte ich Elli einfach fragen oder sollte ich mich von ihr trennen? Mir stockte der Atem. Es war das eine, es im Unterbewusstsein zu wissen oder es laut auszusprechen.

Die Tränen fließen

Langsam kamen mir wieder die Tränen. Langsam liefen sie mir die Wangen runter, warm und salzig. 1, 2, 5 Wassertropfen landeten auf dem Boden und sickerten dort ein. Ich merkte, wie ich aufstand, wie sich meine Beine wie automatisch zur Tür bewegten, ich mein Zimmer betrat, mich umzog und mich ins Bett fallen ließ.

Meine Augen schlossen sich, doch ich schlief nicht ein. Mein Kopf war leer und mein Herz fühlte sich an wie Stein, der in meiner Brust schlug. Ich spürte, wie mich jemand zudeckte, doch noch immer schlief ich nicht. Ich konnte die Augen nicht öffnen. Ich bewegte mich nicht, doch am schlafen war ich nicht. Nicht ansatzweise.

Irgendwann war ich dann jedoch wohl eingeschlafen, denn am nächsten Morgen wachte ich um 5:30 Uhr morgens auf. Ich fühlte mich schrecklich. Langsam schlurfte ich ins Bad und sah in den Spiegel. Es wunderte mich nicht im Geringsten, dass ich aussah wie ein gerupftes Huhn. Meine Haare standen in alle Richtungen ab, meine Haut war blass, wie die eines Geistes und die Augenringe unter meinen Augen waren faustgroß.

Was ist los mit mir?

Zum Glück war Wochenende. Schnell schrubbte ich meine Zähne, wobei ich darauf achtete, nicht noch einmal in den Spiegel zu gucken. Das wollte ich mir nun wirklich nicht antun, nach allem, was in den vergangenen Tagen schon passiert war. Danach lief ich ein wenig motivierter in die Küche, um mir einen Kaffee zu machen.

In der Küche begegnete ich Frieda. Diese schaute mich kurz entgeistert an, dann schüttelte sie den Kopf und ihr Blick wurde weich. „Romeo, was ist los? Du siehst schlimm aus!“, rief sie mitfühlend. „Vielen Dank auch", giftete ich Frieda an. Im nächsten Moment bereute ich es schon. Wieso war ich so gemein zu meiner kleinen Schwester? Sie hatte mir nichts getan und es war nicht ihre Schuld, dass Elli höchstwahrscheinlich etwas mit einem anderen Typen am Laufen hatte.

 

Ich hoffe natürlich wie immer, dass es euch gefallen hat. Wollt ihr noch mehr Kapitel? Schreibt es mir gerne in die Kommentare. Bis bald 😄☀️

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Eure Kommentare

Hi Hannah 😊 ich freue mich sehr das dir die Geschichte gefallen hat ❤️

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Hi Sofie, (hier ist Hannah von SK) super Geschichte  ich will gerne weiterlesen. LG Hannah 

Vielen Dank Frieda  es ist mir auch schon aufgefallen, aber ich habe vergessen es zu korrigieren. Sorry 🙈 beim nächsten mal achte ich drauf! GVLG Sofie 

Sorry, war nicht eingeloggt...

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Wie immer super gut! 

(Nur ein kleiner Tipp, der aber wirklich nicht wichtig ist: Manchmal schreibst du Frida, und manchmal Frieda. Das sorgt ein wenig für Verwirrung (und außerdem ist die zweite Version des Namens einfach schöner))

Aber das ist wirklich nur eine winzige Sache, ansonsten kann ich nur sagen: Wow!

Vielen Dank ❤️

Cooles Kapitel. Ich lese immer deine Geschichten😘🧡🧡. Bitte mach weiter

Wow ich liebe deine Geschichte 

Das war wie immer ein super Kapitel!