Love.Live.Life #9
Frieda
„Sorry, ich wollte nicht gemein sein!“, murmelte ich und schaute sie entschuldigend an. Ich wusste, dass es sie traurig machte, wenn ich sauer auf sie war, aber ich wusste auch, dass sie selber kein bisschen wütend wurde. Das war eine ihrer tausend guten Fähigkeiten. Was würde ich bloß ohne sie tun? Warum bin ich nochmal in die Küche gegangen?, überlegte ich. Frieda gab mir keine Antwort, sondern drückte mir nur einen Kaffee in die Hand und sagte: „Ruf jetzt Elli an und klär mit ihr, was da los ist, okay?“ Sie wartete gar nicht erst auf meine Antwort, sondern schob mich einfach zur Tür hinaus ins Zimmer. Dort angekommen, schnappte sie sich mein Handy und bevor ich es ihr wegnehmen konnte, wählte sie Ellis Nummer und drückte es mir in die Hand. „Frieda, ich…“
Der Anruf
In dem Moment drang Ellis Stimme durch den Hörer: „Hallo Romeo, was gibt's?“ Fieberhaft überlegte ich, was ich sagen sollte, dachte dann jedoch an Friedas Worte und seufzte. „Ich muss mit dir reden, Elli. Können wir uns treffen?“ Ich konnte förmlich spüren, wie Elli am anderen Ende der Leitung mit sich selbst rang. „Muss es unbedingt heute sein Romeo? Geht es nicht auch morgen oder am Montag?“ „Nein, es ist dringend! Kann ich dich im Park vor der Schule am Kiosk treffen?“ Elli stöhnte: „Romeo, ich mach das nur für dich, ja!“ Ich lachte: „Du kannst auf mich zählen, El!“ Dann drückte ich auf das kleine rote Telefon und legte mein Handy aufs Bett. „Puh, das ist geschafft! Was soll ich anziehen? Den roten oder den weißen Pulli? Die lange oder die kurze Hose oder doch lieber ein T-Shirt?", fragte ich mich und griff kurzerhand nach einem weißen Pulli und khakifarbenen Shorts. So schnell ich konnte, lief ich zur Tür, zog meine zerschlissenen roten Chucks an, schaute ein letztes Mal in den Spiegel, strich meinen Pulli glatt und rannte zur Tür hinaus.
Irgendwas ist anders
„Tschüss Frieda, Tschüss Mom, ich bin bald wieder da, macht euch keine Sorgen!“, rief ich auf halbem Weg nach draußen, sprang die letzten fünf Stufen hinunter, dann atmete ich die frische Luft ein und schloss die Augen. Der liebliche Geruch der Blumen, das Summen der Bienen und das Rascheln der Blätter im Wind. Alles war wie sonst, nur ich nicht. Irgendwie hatte ich kein gutes Gefühl bei der Sache. Irgendetwas stimmte hier ganz gewaltig nicht. Eine leise Stimme in meinem Kopf flüsterte mir zu, dass dieses Gespräch heute alles entscheiden würde. Ich wollte sie beiseite schieben, aber ich musste mir eingestehen, dass es sein konnte, dass diese Stimme recht hatte. Alles oder nichts?
Das war jetzt das achte Kapitel von Love.Live.Life 🍀 Ich hoffe, es hat euch gefallen. Bis bald eure Sofie Sonnenschein ☀️
Ich bin sooo gespannt auf Teil 10!!
So bald wie möglich 👍🏻
Wann kommt der 10. Teil raus ????
Danke ❤️
👍😄
Mega cool geworden❤️
LG PlaymoSisters😉
Vielen vielen Dank ihr seit alle so lieb!
Mega gut geworden. Freu mich schon auf Teil 9😘💗🐾😋
Es war wie immer super! Weiter so!
❤️