Eure Geschichten

My life is a dream #Sto­ryChal­len­ge

Hier ist Tigi! Ich schreibe eine Geschichte zu meiner eigenen StoryChallenge.😉

My life is a dream

Ich ging einen steinigen Weg hinab. Ich war wie immer auf dem Weg zu der alten Grotte. Dort hatte ich ein kleines Lager errichtet, wo unter Anderem auch mein Tagebuch war. Etwas Schreckliches war passiert. Ich musste es erzählen. Ich musste. Hätte ich es nur nicht gemacht. Denn meine Traum-Welt war perfekt im Gegensatz zu dem, was hier ist.

Der See glitzerte. Im Dach der Grotte war ein großes Loch, durch das Lichtflecken schimmerten. Ich warf mich in das Kissen. Bei den 30 Grad war es ziemlich schwül. Ich zog einen Bikini an und warf mich in den See. Plötzlich geschah etwas. Alles drehte sich und der See war plötzlich über mir. Und es war kein See mehr, sondern ein Himmel. Menschen-Massen bewegten sich hin und her und ich wurde verschluckt von Ihnen. Wo war meine Mutter? Plötzlich sagte jemand über mir: "Hi Lea." Ich drehte mich um. Dort stand jemand mit braunen, verwuschelten Haaren. Mein Dad.

Ich kannte ihn nur von Bildern. Aber er und meine Mum hatten sich geschieden und er war... "Dad...", murmelte ich. Er nickte. "Bin ich tot?" Er lachte. "Nein, bist du nicht. Wir leben Beide noch." "Aber..", stotterte ich. "Du lebst hier, Lea. Nur hier. Du hast eine mächtige Fähigkeit. Das was du erschaffen könntest..." "Was meinst du?"
"Später, Lea, später. Folge mir." Er nahm mich an seine Hand. Sie war sehr warm. Ich folgte ihm. Ich erblickte Wolken-Kratzer die kein Ende hatten und pinke Fliegen mit 10 Flügeln. "Wo sind wir?", fragte ich. Dad sagte: "Das wirst du sehen."

Er stieg in Einen der Wolken-Kratzer und nahm nich nochmal in die Hand. Er stieg in einen Fahrstuhl und brummte: "Hat mich 'n Vermögen gekostet, den Fahrstuhl zu beantragen." Ich schaute aus dem Fenster in Fahrstuhl. Es gab Türen auf Denen "Büro" stand. Es gab auch "Verwaltung". Einmal entdeckte ich sogar "Damen-Toilette". Plötzlich ruckelte es. Ich hielt mich an Dad fest. Der lächelte kurz. Ich ging mit ihm zu einer Tür, auf der "Wohnung Cloud" stand. Als ich eintrat, staunte ich. Es gab Esszimmer und Küche, Arbeitszimmer und Abstellraum, Wohnzimmer und Schlafzimmer, ein Bad und ein Gästebad und ein Gästezimmer. Alles auf einer Etage. Dad deutete auf das Gästezimmer. "Da kannst du schlafen. Ich bekomme nie Gäste. Später können wir es auch für dich einrichten." Ich staunte. Das Zimmer war wirklich groß.

Ich deutete auf einen Schminktisch. "Den brauche ich nicht. Ich hatte auch Keinen zu Hause." "Lea. Das hier ist dein Zuhause.", sagte Dad leise. "Nein! Zuhause bei mir habe ich eine Mum. Wir leben nicht in einem Wolken-Kratzer! Bei uns gibt es keine pinken Fliegen! Und du bist...", rief ich. "Ich sehe es. Du bist wissbegierig. Ich erzähle es dir.", antwortete Dad. Ich setzte mich hin. "Du bist ein Power Dreamer. Du kannst Träume real werden lassen und dir eine ganz eigene Traum-Welt erschaffen. Als Baby wärst du sehr unglücklich gewesen. Power Dreamer sind sehr selten. Ich wollte nicht, dass Paparazzi dir hinterher laufen. Normalerweise bekommen Power Dreamers, wenn sie geboren werden, einen bestimmten Schutz, damit sie nicht plötzlich in einer Traum-Welt landen. Diesen Schutz habe ich dir nicht gegeben. Babys und Kinder sind dafür anfälliger. Du musst hierbleiben. Du hast eine Bestimmung."

Ich schluckte. Das waren viele Infos. Ich fragte: "Was ist meine Bestimmung?" "Überleg." Das tat ich. Ich sagte plötzlich: "Keine Ahnung." Dad lächelte.

Ich fragte: "Aber wie nutze ich mein Talent?" "Vorstellungs-Kraft. Du musst tief in deine Träume sinken, sie real werden lassen.", antwortete er. "Woher weißt du das?" "Ich war selbst mal ein Power Dreamer. Aber ich hatte das Talent vergraben. Ich hab es verloren. Wenn man hoffnungslos ist. Wenn man sich keine bessere Welt mehr vorstellen kann. Wenn man Alles verliert." BUMM. KRACH. Glas splitterte. "Was..." "Lea. Renn. Das sind Nightmares. Sie jagen Power Dreamers. Sie erkennen mich immer noch als Einen an. Ich werde nachkommen. Renn!"

Und ich rannte. Schneller als je. Plötzlich fühlte ich mich glücklich. Etwas Besseres durchtunkte mich. Aber ich rannte weiter. Das sagte mir mein Talent. Ich raste zum Aufzug. Ich musste ein Passwort sagen. Die Nightmares kamen immer näher. Ich stotterte: "Ähm... Passwort." Die Aufzug-Tür öffnete sich. Ich wuselte hinein. Plötzlich sah ich Dad. Er rannte zu mir. Ich rannte zu ihm. Ich rief: "Schneller!" Die Aufzug-Tür schloss ich. Er konnte noch reinschlüpfen. Ich machte den Sprung meines Lebens und schaffte es gerade nich rechtzeitig rein. Ich spürte plötzlich etwas.

Ich wusste, was ich tun sollte. Ich nahm mir einen Traum. Ich baute eine Barrikade vor die Nightmares. Man konnte es noch hören. KLONG. Dad schnaufte: "Gut gemacht. Du... du kannst es jetzt." Ich nickte. Der Aufzug ruckelte wieder und die Tür öffnete sich. Dad sagte: "Wir müssen uns ab jetzt unter die Leute mischen. Kannst du uns vielleicht, wenn Gefahr droht... Beschützen?" Das klang lächerlich. Ein Teenager sollte einen Erwachsenen beschützen? Aber hier nicht. Ich antwortete: "Ja."

Was das für eine verrückte Parallel-Welt war, war egal. Denn ich sah etwas. Hotel Amigo. Ich stotterte: "Das... das kenne ich! Das ist aus meiner Traum-Welt!" Dad nickte. "Das ergibt Sinn. Manchmal warst du fast am Aufwachen. Dabei war ich einmal hier, im Hotel Amigo. Als wir eingingen, kam mir die Lobby sofort bekannt vor. Als wir einige Treppen hochgingen, sogar die. "Du warst die meiste Zeit hier. Da hatte ich noch nicht die Wohnung.", sagte Dad. Ich nickte. Ich konzentrierte mich aber darauf, was ich jetzt überall sah. Flimmernden, kleine Teilchen. Ich konnte schwören, dass darin Gestalten herum waberten. Einige hatten wunderschöne Farben, Andere Schmutzige. Als ich an den Schmutzigen vorbeiging, glänzten sie und veränderten ihre Farben. "Was sind das für Dinger?", fragte ich. "Oh. Das sind Träume." "Aber es ist doch Tag, die Leute schlafen nicht!" "Ja. Aber es sind Träume, die kommen. Oder Welche, die sich gerade im Hinter-Kopf abspielen. Oder es sind Gedanken. In deiner Gegenwart werden sie schön."

Plötzlich spürte ich etwas. Wieder das Gefühl von Überlegenheit. Ich wusste sofort, was das war. "Nightmares. Sie kommen." Ich Griff mir einen Traum. Einen der Unsichtbarkeit. Es funktionierte. Die Nightmares schlichen vorbei. Ich träumte mir Bananen-Schalen herbei. Die Nightmares ruschten darauf auauswich kicherte. Aber die Nightmares fluchten und hörten es nicht.

Und ich wusste plötzlich, was meine Bestimmung war: Die Welt besser zu machen.

Ich weiß, die Geschichte hatte ein komisches und unabgeschlossenes Ende, aber ich musste aufhören mit Kindersache für heute.

Tigi🐯

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Eure Kommentare

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lustig, dass mein Name drin vorkommt
Wow, das ist so cool!
WOW,ich weiß ehrlich nicht wie man soviel Fantasie haben kann um so eine Tolle Geschichte zu schreiben...ich würde mich echt mega über einen neuen teil freuen...also einen auserhalb der Challenge.Das ist echt ziemlich krass für eine 9 Jährige
Super!
cool
Nein, die StoryChallenge-Geschichte darf nur ein Teil sein. Ich würde aber wirklich gerne weiterschreiben. Auch wegen dem Titel geht es nicht. Aber ich habe da so eine Idee...
Wow... 😧 Irgendwie sehe ich nicht total in Lea 😅🦋
Hallo liebe Kindersache-Redaktion! Könntet ihr bitte den Beitrag "StoryChallenge - Mitglieder" veröffentlichen? Er ist für die StoryChallenge sehr wichtig. Eure Tigi
So cool! Du könntest ja weitere Teile machen die nicht für die StoryChallenge sind! Ich will so gern weiterlesen!